Bahnbetriebswerk Crailsheim

 

Unser Tagebuch 2017

Letzte Änderung: 21.11.2017

 

19. November 2017

 

Der Am ging nach einigen kleineren Instandsetzungsarbeiten am Samstag mit der Fa. Stock Transport nach Frankfurt-Ost, er fährt im Dezember mit der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. mehrere Touren in den Odenwald und nach Heidelberg. 

Arbeitsfortschritt am Sonntag: Am Postwagen wurden die Gummiwülste montiert, er soll am 2.12. mit einem Sonderzug der EFZ von Crailsheim nach Regensburg fahren, und wird 2018 bei verschiedenen Vereinen und Veranstaltern in Deutschland zu sehen sein. 

 

 

18. November 2017

 

Beim Postwagen des Bahnpostmuseums  begannen die letzten Feinarbeiten. Zahlreiche Beschlagteile wie Handgriffe und Tritten usw. mussten noch angebaut werden. Zudem standen letzte Lackierarbeiten bei den Hebeln zur Bremseinstellung an. Es wurden auch die Bremsluftbehälter angebaut bzw. für den Einbau in der kommenden Woche vorbereitet. Zudem wurde weitere Teile an den Drehgestellen abgebaut, wie die so genannten Geber, die die Bremse steuern und ein blockieren der Räder verhindern.

Auch innen in dem Wagen wurde der Postwagen auf seinen ersten Einsatz am 2. Dezember vorbereitet (EFZ-Fahrt zum Regensburger Christkindlmarkt Tübingen – Plochingen – Esslingen – Waiblingen – Crailsheim – Nürnberg – Regensburg und zurück mit 01 519 und 35 1097 - Info dazu HIER).

 

Auch bei der Gebäudesanierung ging es weiter:  Am Südgiebel und der Westwand wurden in den vergangenen Tagen weitere Schäden am Mauerwerk beseitig. Dabei wurden beschädigte Gewerke teilweise neu aufgebaut. Zudem wurde der kommenden Samstag beginnenden Baueinsatz in der Halle vorbereitet - planerisch und auch in der Kontrolle der Baugerätes.

Bei der Sanierung werden beschädigte Teile des Hallenbodens entfernt, im Boden neue Rohre für Strom und Druckluft verlegt und eine neuer Glattstrich im südlichen Teil der Halle eingebracht. Anfang Dezember kehrt dann die 44 1378 an ihren Platz in der Halle zurück.  Dann beginnt die Aufarbeitung der Bremse an der Lok.

 

 

Samstag, 11. November 2017

Beim Festakt im Bahnhof Crailsheim wurde ein Talent2-Triebwagen im Beisein des Verkehrsministers Hermann auf den Namen "Crailsheim" getauft. Kulisse am Gleis 2 war dabei auch die 44 1378 sowie ein  Ayl-Reisezugwagen (1. Klasse). Dort wurde den Besuchern am Platz Kaffee und Kuchen gereicht. Der Reisezugwagen diente kurzfristig als Ersatz für den eigentlich vorgesehenen VT-Treibwagen Ex-Ulmer Spatz. Bei dem stellen sich jedoch bei der Bereitstellung Probleme mit der Bremse heraus. Bei den Besuchern kam der Reisezugwagen aber sehr gut an, besonders beim Komfort im Vergleich zu dem Talent2-Triebwagen.

 

Das sehr nasskalte Wetter bewog dann schließlich die DB das Programm bereits vorzeitig abzubrechen und ihre Stände auf dem Bahnsteig abzubauen. Ungeachtet dessen waren nach einem Besuch auf dem Führerstand der 44 1378 der Kaffee und Kuchen im Reisezugwagen nach weiterhin sehr gefragt. Wie vorgesehen wurde auf der Dampflok und im Reisezugwagen erst gegen 16 Uhr zusammengepackt.

 

 

 

Während dieser Zeit wurde im Bahnbetriebswerk gearbeitet: Am Bahnpostwagen wurden einige Tritte anmontiert und beim blauen Schnellzugwagen Am (Nr. 56 80 10-40 121-0) verschiedene Arbeiten ausgeführt. Beide Wagen sollen bis Ende des Monats Crailsheim wieder verlassen.

 

Am Lokschuppen fanden an der Nordseite weitere Sanierungsarbeiten statt. Dabei wurden trotz des schlechten Wetters einige schadhafte Mauerteile ersetzt. In den nächsten Wochen erfolgt noch eine Sanierung des Betonbodens im Bereich der Achssenke.

 

 

Die 44 1378 wandert wieder an ihren Platz in der Halle. Zunächst werden am Kessel die beiden aufgearbeiteten Gruppenventile angebaut. Dann geht es im Dezember an die Aufarbeitung der Bremse.

Die 44 1378 feierte am 21. Oktober ihren 75. "Geburtstag". Am 9. November 1992, also vor fast genau 25 Jahren, wurde die Lok nach 50 Dienstjahren mit der Bahn-AG-Nummer 044 378-8 ausgemustert. Anschließend stand nur noch die "heimliche Traditionslok" 44 1486 im Bestand der Deutschen Bahn AG. Diese war ab 1991 vor Sonderzügen unterwegs.

 

Aus Anlass des 75. Geburtstages und des  Ausscheidens aus dem Betriebsdienst vor 25 Jahren ist jeder ein Buch zur Lok erschienen. Siehe unter Shop.

 

 

 

 

4. November 2017

 

Am Postwagen wurden die Radsätze in den Drehgestellen ausgerichtet, Puffer montiert und fixiert, die Bremse weitestgehend komplettiert sowie Nacharbeiten am Lack ausgeführt. 

Dann folgte der Rollout des Postwagens.

Anschließend wurden in der Halle die Windleitbleche an der 44 1378 angebaut und vor der Halle im Scheinwerferlicht die Drehgestelle nochmals kontrolliert. Um 19 Uhr standen dann die 44 1378 samt Tender im Ausfahrgleis.

 

Und wenn dann die Zeit schon mehr als knapp ist, dann verabschiedet sich auch noch ein Wasserhahn. Der musste ausgebaut weil undicht. Der neue Wasserhahn folgt. So muss jetzt für einige Tage eben ein Waschbecken reichen. 

 

 

 

 

 

 

 

Das Programm für Samstag folgt noch am Donnerstag..

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Oktober 2017

 

Beim Postwagen des Bahnpostmuseums geht die Hauptuntersuchung mit Neulackierung in die Endphase. Die schwarze Farbe für die Schürze kommt am Dienstag dran. Anschließend erhält der Wagen seine Drehgestelle wieder. 

Da die 44 1378 auf eine kleinere Reise geht, wurden alle Lager kontrolliert. Dabei war es auch notwendig, in den Rahmen zu steigen. 

Neu in Crailsheim eingetroffen sind der Avmz 111.1 des Verkehrsmuseums Nürnberg. Dieser Wagen  (Nr. 61 80 19-90 134-6) erhält eine Fahrwerksuntersuchung und geht dann wieder an das DB Museum zurück. Ein weiterer neuer Wagen befindet sich derzeit in Crailsheim. Es ist ein Am (Nr. 56 80 10-40 121-0). Dieser Wagen verlässt aber Crailsheim in den nächsten Wochen wieder - zusammen mit dem Bahnpostwagen.

 

 

 

 

25. Oktober 2017

 

Der erste Anstrich ist aufgebracht, ein zweiter Anstrich und abschließend der Sockel folgen in den nächsten Tagen, wenn es das Wetter wieder zulässt.

 

 

 

 

 

 

23. Oktober 2017

 

Der Sanierungsabschnitt an der Fassade am Südgiebel geht seiner Fertigstellung entgegen. Der Abschlussputz wurde jetzt aufgetragen.

 

Durch den nun starken farblichen Kontrast trat auch die neue Abdichtung der Mauerkrone deutlich hervor. Sichtbarstes Zeichen ist die neue Abdeckplatte am Ende der Mauer (Foto oben rechts). Mit diesen zum Teil sehr aufwendigen Arbeiten wurde erreicht, dass das Regenwasser nicht mehr ins Mauerwerk eindringen kann, sondern abgeleitet wird. Die Abdichtung muss bereits seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr in Ordnung gewesen sein. Die Wände in der Lokhalle und der Werkstatt deuten jedenfalls auf in der Vergangenheit eingetretene Wasserschäden hin.

 

Wenn es das Wetter zulässt  - und natürlich auch Zeit dafür da ist - soll in dieser Woche noch der Anstrich erfolgen. Dann werden noch Reparaturen am Mauerwerk an der Ostseite der Werkstatt und an einem Ecke des Nordgiebels ausgeführt. Am Nordgiebel wird auch noch loser Verputz entfernt, womit die Sanierungsarbeiten an der Fassade für dieses Jahr dann in die Winterpause gehen. Die haben sich Mitarbeiter der "Abteilung Fassadenbau" dann auch reichlich verdient. Auf sie warten dann aber schon wieder andere Aufgaben.

 

22. Oktober 2017

 

Auch am Sonntag wurde im Bw wieder ge

arbeitet. Der Bahnpostwagen ist fertig grundiert und ausgebessert. Die Drehgestelle des Bahnpostwagens wurden für den Einbau vorbereitet. An dem in HU-befindlichen Güterwagen Gbs und dem Mitteleinstiegswagen BDyl, bei dem die Revision auch schon begonnen hat,  wurden die fehlenden Puffer montiert, die am Tag davor angeliefert und auch ausgeladen worden waren. Zu dem wurde rund um das Gelände und in der Werkstatt etwas aufgeräumt. 

 

21. Oktober 2017

 

Die Arbeiten am  Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) standen im Mittelpunkt. Die letzten Vorabreiten für die Neulackierung des Wagens wurden abgeschlossen - die Dachflächen mussten noch bzw. erneut abgeklebt werden. Bei den Bauarbeiten im Rahmen der Sanierung der Giebelwände unter der Woche waren  zeitweise beide Hallentore geöffnet und der Luftzug reicht aus, um die dünne Folie auf dem Dach zu verschieben.

In einem letzten Schritt  wurde die Oberfläche des Postwagens gereinigt, damit sie fett- und staubfrei war. Anschließend begann die Grundierung des Wagens. Ziel ist es, Ende der kommenden Woche den letzten Decklack aufzubringen. Dann muss der Wagen wieder in die Drehgestelle gestellt werden, ehe die letzten Feinarbeiten des Zusammenbaus beginnen. Der Zeitplan ist eng gesteckt.

 

 

 

 

 

In Vorbereitung auf die Veranstaltung am
11. November im Crailsheimer Bahnhof erhielt die 44 1378 bereits ihre neuen Nummernschilder. Dabei kam geriet auch die Rückseite des bisher an der Rauchkammertür angebrachten provisorischen Schildes in die Blick. Und das trägt die Nummer 044 566-9, einer langjährigen Crailsheimer Maschine. Es ist allerdings kein Originalschild.

Während am Südgiebel der neue Putz trocknete ging es nun am Nordgiebel weiter. Dort wurde zunächst die Gebäudesubstanz gesichert.

Wie die 44 1378 erhielt auch das Führerhaus an der 52 8077 (nach der Lackierung  in der vergangenen Woche) eine Abschrift. Diese erfolgte allerdings mit Klebeziffern.

Auch die 80 106 hatte eine solche optische Auffrischung erhalten. 

 

 

Zudem wurden im Bereich der Böschung hinter den Strahlengleisen die Dornengewächse etwas zurückgeschnitten. Im Winter sind im Bereich der Böschung größere Bauarbeiten mit schwerem Gerät geplant. In diesem Zusammenhang sollen auch die noch fehlenden Strahlengleise 2 und 4 eingebaut werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Oktober 2017

 

Die Arbeiten am Südgiebel sind wieder einen Schritt weiter. 

Besonders schön: Durch das obere Werkstattfenster fällt der Blick auf den Wasserturm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16. Oktober 2017

 

Jetzt geht es auch am Südgiebel der Lokhalle aus dem Jahr 1866 wieder weiter. Das Sandsteinmauerwerk in diesem Bereich ist schon unter einem neuen Putz verschwunden. Die beiden Fenster wurden jetzt auch vollends eingeputzt. Der hölzerne Fenstersturz beim oberen Fenster musste einem neuen Bauteil aus Beton weichen.

 

In den nächsten Tagen sollen die Arbeiten am Giebel fortgesetzt werden, wobei an einigen Stellen das Mauerwerk von oben her abgedichtet werden muss. Dies bremst die Arbeiten. 

 

In einem nächsten Schritt erhält die gesamte Fläche einen Überzug aus Gewebe auf das eine Putzschicht  folgt. Damit werden alle auch noch so kleine Risse verschlossen. Abschließend gibt es dann einen weitere Putzschicht.

 

Vielleicht reicht es in diesem Jahr noch für den neuen Anstrich.

 

 

 

14. Oktober 2017

Spätsommerliches Wetter machte es möglich: Die 80 106 erhielt wieder eine Beschriftung und die 52 8077 erhielt einen neuen Anstrich am Führerhaus. Beides zwar nur Dinge für die Optik, aber dies sollte man nicht unterschätzen. Außerdem: Beim Crailsheimer Wasserturm rückt die Sanierung der Kuppel näher. Das Gebäude hat vor einiger Zeit für einen sechsstelligen Betrag den Eigentümer gewechselt. Die 52 8077 soll auch noch eine Klebebeschriftung erhalten. Auch soll bei beiden Loks die Lackierung ausbesssert werden - das "P" am Wasserkasten der 80 106 soll blieben. Es stammt noch aus der Zeit der Lok bei der Papierfabrik Albbruck.

Beim Schweizer Güterwagen vom Typ J4 erfolgten schon zahlreiche Arbeiten im Rahmen der Hauptuntersuchung. Nun soll es auch dort wieder einen kleinen Schritt weitergehen.

Im Bild (rechts) sind die Bremsklotzhängeeisen. Die Buchsen sind bereits ausgeschlagen. Diese werden nun durch neue ersetzt. Dazu wurden die Teile nochmals vermessen.

 

Mit viel Einsatz gingen die Arbeiten am  Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) weiter. Die Vorabreiten für die Neulackierung des Wagens sind weitgehend abgeschlossen. Die Fenster sind abgeklebt. Auf der einen Dachseite stehen noch Restarbeiten an.

Der Zusammenbau der aufgearbeiteten Drehgestelle nähert sich dem Abschluss. 

Die neuen Radsätze der Drehgestelle sind schon verbaut. Auch der Zusammenbau der Bremsanlage hat mittlerweile begonnen. Das Foto zeigt einen 9-Liter-Luftbehälter in eingebauten Zustand. Weitere neue Luftbehälter liegen für den Einbau bereit.

 

Ziel ist es, den Postwagen nach erfolgter Lackierung so schnell wie möglich wieder auf die eigenen Drehgestelle zu stellen. Er steht der Ausfahrt der 44 1378 im Weg. Die Dampflok soll am Samstag, 11. November, wieder mit angebauten Windleitblechen, bei der Taufe eines (Talent2-) Triebwagens im Crailsheimer Bahnhof Pate stehen (Programm folgt in den nächsten Tagen). Anschließend kommt die Dampflok wieder an ihren Platz in der Halle, wo die Arbeiten am Kessel mit dem Einbau der Gruppenventile fortgesetzt werden. 

 

Als nächster Reisezugwagen soll an dem yl-Mitteleinstiegswagen (99 164 Köln/50 80 82-11 064) mit Packabteil die Fahrwerk-Hauptuntersuchung fortgesetzt werden - so der Plan. Diese Arbeiten wurde Ende vergangenen Jahres wegen anderer noch dringlicheren Arbeiten unterbrochen. Der Wagen soll auf der Schwäbischen Waldbahn Schorndorf-Welzheim eingesetzt werden.

 

 

 

7.10.2017

 

 

Am Postwagen gingen die Arbeiten weiter. Die Alu-Türen erhielten nach einer umfangreichen Vorbehandlung jetzt ihren Grundierungs-Anstrich.

Aufgearbeitete Teile wie auch neue Bauteile  erhielten ebenfalls einen Grundierungs-Anstrich oder es erfolgte bereits die Endlackierung.

 

Im Nachtrag:

Links das Bild beim grundieren. der Alu-Türen.  Rechts oben: Im Elektrolager -einst der Batterienraum in der Lokleitung. Die fertigen  Dehnschrauben für die Radsatzlenker: In den zwei Päckchen sind insgesamt 64 Stück für die beiden Drehgestelle (vor der Lackerierung).Und dann noch: lackieren der Puffer. 

 

 

30.9.2017

In Crailsheim stand am Wochenende der  Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) im Mittelpunkt. Es erfolgten die letzten Schleifarbeiten an der Karosserie. Nun wird die Neulackierung vorbereitet. Bei den  Drehgestellen ging der Zusammenbau weiter. 

 

  

28. bis 30. Sept. 2017

 

Im Rahmen einer weiteren "Nachbarschaftshilfe" ging es für mehrere Tage wieder in das Eisenbahnmuseum Hermeskeil. Dort wurden einige Wege und Lokomotiven vom Brombeer-Bewuchs befreit. Die Fotos zeigen die 44 1056 (ex 44 0056) zu Beginn der Arbeiten. Das untere Bild entstand 6 Schubkarren mit dornenreichem Grünschnitt später. Auch die direkt vor der 44 1056 stehende 44 500 (ex 44 0500, 44 2500)  wurde wieder zugänglich gemacht.

Mit dem Dauerregen am Samstag wurden die Arbeiten unter freiem Himmel eingestellt. So blieb noch etwas Zeit, die Frontansicht der Esslinger 50 3014 wieder auf Hochglanz zu bringen. Auf dem Heimweg nach Crailsheim blieb dann noch Zeit für einen Besuch bei den Freunden in Losheim (Museumseisenbahnclub Losheim) und für einen Tankstopp im luxemburgischen Schengen. Im November ist eine weitere "Nachbarschaftshilfe"  in Hermeskeil geplant.

 

 

 

 

23. September 2017

 

Besonders bei Einbruch der Dunkelheit entfaltet das neue Sprossenfenster in der Werkstatt seine Wirkung. In der kommenden Woche geht die Sanierung der Fassade weiter. 

 

Ebenfalls eine Pause gab es bei der Herstellung der neuen Dehnschrauben für die Radsatzlenker des Postwagen-Drehgestells. Die kleine Schraube, die die goldfarbene Schneideplatte fixiert, hatte sich gelöst und fiel wohl in die Wanne zu den Spänen. Nach dem die Schraube nicht wiederentdeckt werden konnte, ging es da nicht weiter. Nächste Woche dann wieder.

 

Die Fotokamnera hatte eine "Pause", als es darum ging  die Arbeitsfortschritte am Postwagen zu dokumentieren. Da wurden neue Bleche eingeschweißt. Andere Bauteile wurden vom Schmutz und Rost befreit und stehen nun zur Lackierung an. Die neuen Radsätze sind auch eingetroffen. 

 

Auch an der Drehscheibe ging es wieder ein Stückchen weiter.  Ein alter, etwa 4 Meter tiefer ehemaliger Entwässerungsschacht in der Drehscheibengrube war über viele Jahre nur mit Provisorien - die halten bekanntlich ja am längsten - abgedeckt.   Nun wurde eine Stahlblatte beschafft. Die Platte lag aber nur an drei Seiten auf. An der vierten Seite fehlte eine Auflage. Dort wurde nun ein Winkel montiert. Der erhielt vorher noch einen Anstrich. Nun ist die Schachtöffnung ordentlich abgedeckt.

 

 

16.Sept. 2017

 

Die Sanierung des Südgiebels der Lokhalle aus dem Jahr 1866 hat begonnen. Zunächst wurden die Wand gereinigt und die beiden Holzfenster aus den 1980er Jahren ersetzt. Besonders die Rahmen wiesen große Schäden auf. Für das obere Fenster konnte ein festverglastes Sprossenfenster aus Kunststoff sehr günstig erworben werden. Solche kleinteilige Fenster zierten das Gebäude einst. Unten wurde ein handelsübliches Fenster eingebaut. Dieses Fenster erhält nach Abschluss der Arbeiten für den optischen Eindruck dann noch Sprossenstege aufgeklebt. Die nächsten Schritte der Arbeiten: Beim oberen Fenster muss der bis dato hölzerne Fenstersturz ersetzt werden. Dann erhält die Sandsteinmauer einen neuen Verputz und abschließend kommt der neue Anstrich.

Der ursprüngliche Verputz stammte aus den 1960er Jahren. Durch Risse im oberen Bereich drang aber Wasser ein, was die Sandsteine beschädigte. Nach dem der Putz entfernt wurde, konnten die Sandsteine wieder trocknen. Dieses Problem gab es auch noch an anderen Stellen der Lokhalle aus dem Jahr 1866. Eine dieser Stellen am Nordgiebel soll ebenfalls noch in diesem Jahr neu verputzt werden.

Auch an der 44 1378 ging es wieder etwas weiter. Der untere Teil an der Speisepumpe, der aus Guss-Stahl gefertigte Behälter weist einen Riss auf, muss getauscht werden. Ein passendes Ersatzteil dafür gibt es. Zunächst werden an dem beschädigten Teil die Ventile ausgebaut. Parallel werden die Unterlagen für das Eisenbahnbundesamt zusammengestellt. Dabei geht es um Bauartänderung durch den Einbau der PZB90 (Punktförmige Zugbeeinflussung - Nachfolgesystem der Indusi). Die Arbeiten an der Lok gehen derzeit etwas langsamer voran, da die Loktruppe die Wagengruppe beim Losheimer Postwagen unterstützen muss. Dabei werden nach einem Datenblatt neue Dehnschrauben für die Radsatzlenker des Drehgestells gefertigt.

Fast wie neu: Trotz des schlechten Wetters konnte am Mittwoch die Sanierung der Einfahrweiche abgeschlossen werden. Dabei wurden alle Schwellen getauscht, die Mehrzahl der vielen hundert Gleisschrauben wurde dabei auch gleich durch neue Schrauben ersetzt. Zum Einbau kamen dabei altbrauchbare Schwellen, die zuvor in den Gleisanlagen im ehemaligen Bahnbetriebswerk Ulm Hbf verbaut waren. Diese auch E-Lok-Bw bezeichnete Anlage, die bis etwa auf das Jahr 1845 zurückgeht,  musste im Zuge des Baus der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm abgerissen werden. Die Gleisanlagen wurden abgebaut. Die für die Zwecke in Crailsheim noch für Jahrzehnte nutzbaren Schwellen sollten eigentlich in die Verbrennung gehen. Mit der Deutschen Bahn als Bauherr in Ulm konnte aber eine für beide Seiten - und für die Umwelt - bessere Lösung gefunden werden: Mit der Weiterverwendung der Schwellen im Bahnbetriebswerk Crailsheim!

 

 

13. September 2017

 

Die Sanierung der Einfahrweiche konnte am Mittwoch abgeschlossen werden. Auf den Bildern sind alle Schwellen getauscht. Zum Einbau kamen dabei altbrauchbare Schwellen, die im Zuge der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm im Nordkopf des Ulmer Bahnhofs ausgebaut und auf der Schiene nach Crailsheim transportiert worden waren.

Auch beim noch anstehenden Ausbau der Infrastruktur im Bw Crailsheim werden Gleise, die im Rahmen der Neubastrecke in Ulm (Nordkopf Ulm Hbf mit Portalbauwerk des Albabstiegstunnels und Trogbaugrube Nord) angebaut wurden, verwendet. Die nächsten Ausbauschritte im Bw sind die Verlegung der Gleise 2 und 4 an der Drehscheibe (als Ergänzung zu den bereits gebauten Gleisen 1, 3, 5, 6, und 7) sowie die Sanierung einer weiteren Weiche im Einfahrbereich. Zudem wird eine Weiche ausgebaut, dafür aber zwei neue Weichen verlegt und das frühere Gleis entlang der Lokhalle wieder errichtet.

 

Die Bilder zeigen das Ausrichten der Schienen auf die korrekte Höhe mit Hilfe von Winden. Dabei wird das Gleisbett gestopft. Wenn dann alles passt, werden die noch fehlenden Schrauben in die Schwellen gedreht. 

 

 

 

11. September 2017

 

Heute begann die Sanierung der Einfahrweiche des so genannten Abschnitts 50 zum Bahnbetriebswerk. Dabei werden sämtliche die Schwellen ausgetauscht. 

Nach lösen der Schrauben an einigen Schwellen werden diese mit einem Bagger herausgehoben (Bild links). Altbrauchbare Schwellen, die auch vom Abbau der Gleisanlagen im Bw Ulm im Rahmen der Neubaustrecke nach Stuttgart stammen, werden vom Bagger dann eingesetzt. Dabei verlassen die Gleisbauarbeiter den Gefahrenbereich um den Bagger. 

Nach Ausrichtung der Schienen werden neue Löcher in die Schwellen gebohrt und die Platten wieder mit den Schwellen verschraubt. Dann geht es zur nächsten Gruppe von Schwellen. Dies hört sich einfach an, erfordert aber dennoch Präzision und Genauigkeit - besonders im Bereich der Weichenzunge. Am Ende wird Schotter eingefüllt und das Gleis gestopft.

Ausgeführt werden die Arbeiten für den Firma Leonhard Weiss aus Crailsheim. Bis Mittwoch oder Donnerstag sollen diese abgeschlossen sein. 

 

 

10. September 2017

    

Tag des offenen

     

Denkmals

 

Nachdem in diesem Jahr im Rahmen von "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" bereits mehrfach Führungen stattfanden, bestand die Sorge, dass der Zuspruch beim Tag des offenen Denkmals sehr gering sein würde - zumal der Sonntag stark bewölkt startete.  Diese Sorge erwies sich am Ende aber weitgehend als unbegründet. Lediglich bei der Mittags-Führung um 12.15 Uhr und bei der letzten Führung des Tages  ging es etwas ruhiger zu. So ergab sich dann aber für die Mitarbeiter die Gelegenheit für zwei Fotos.

Rund 500 Besucher waren an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr im Bahnbetriebswerk unterwegs und ließen sich die zum Teil noch aus dem Jahr 1866 stammenden Gebäude und Anlagen erläutern. Zum Abschluss des Tages wurde dann noch die "Comet" angeheizt - für das Abendessen der Mitarbeiter. 

 

  

9. September 2017

 

Die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals gingen in die Endphase. Daneben standen auch andere Arbeiten an. So wurde das so genannte "Besteck" des VT98 angepasst. Dieses war bei der Übernahme des Triebwagens von der DB verschwunden. So wurden der Bremshebel und der Gashebel neu gebaut.  Im Einfahrtsbereich zum Bahnbetriebswerk wurde ein Schutzzaun für die am Montag beginnenden Bauarbeiten im Rahmen der Schwellen-Sanierung bei zum Teil, strömenden Regen aufgebaut. In der Werkstatt erhielten die zur Beklebung vorgesehenen Lokschilder noch einen schwarzen Anstrich.

 

 

4. bis

   

8. September

 

In der Woche vor dem Tag des offenen Denkmals gab es eine große Aufräum- und Putzaktion. Dabei wurden auch eine Reihe "von Bahnübergängen für Fußgänger" unter Einsatz von schwerem Gerät gebaut. Zeit für Fotos blieb an diesem Tagen kaum, der Zustand und der optische Eindruck des Geländes verbesserte sich aber merklich - wie die Besucher später vielfach bestätigten. 

 

 

 

 

 2. September 2017

Am Losheim Bahnpostwagen gingen die Arbeiten weiter. Besonders groß ist der Aufwand bei den aus Aluminium gefertigten Schiebetüren. Hier sind spezielle Vorarbeiten nötig, damit es nach der Neulackierung des Wagens zu keinen farblichen Unterschieden im Vergleich zu den Flächen aus Stahlblech kommt.

In der Werkstatt wurden weitere Teile für den Postwagen neu angefertigt. Beim zur Aufstellung an der Werkstatt vorgesehenen Formsignal wurde Teile  - z. B. der Signalflügel - demontiert, damit die Aufarbeitung des Signalmastes beginnen kann. Einige Zeit nahm dann auch die Umstellung der Fahrzeuge für den Tag des offenen Denkmals in Anspruch. Termin ist am:  

 

 Sonntag, 10. September 2017, von 11 bis 17 Uhr

 

Der Eintritt ist frei. Für eine Bewirtschaftung ist gesorgt. 

 

 

28. August 2017

 

Die Werkstatt war damit beschäftigt, neue Bauteile für die Fahrwerks-Hauptuntersuchung an dem Losheimer Postwagen neu anzufertigen. Dann kam in Crailsheim noch ein besonderer 

Zug auf seinem Weg vom Zementwerk bei Heidenheim über Aalen in Crailsheim vorbei. Und dann noch die Bilder des Güterwagens in neuem Lack. Die Komplett-Aufarbeitung (u.a. mit neuem Boden und neuen Seitenwänden) geht ihrem Abschluss entgegen. An diesem Wochenende standen aber weniger die Arbeiten in Crailsheim im Mittelpunkt der Arbeiten, vielmehr stand die DBK-Fahrt an den Bodensee im Fokus.  

 

 

19. August 2017

 

Die große Aufräumaktion auf dem Gelände in Crailsheim ging weiter -diesmal wieder mit Unterstützung von Maschinen. Einige Flächen wurden eingeschottert – weitere sollen noch folgen (am Samstag hatte leider der nahe gelegene Steinbruch geschlossen). Dennoch gab es für den Radlader und seinen Fahrer (der hatte diesmal auch seinen Sohn mitgebracht) viel zu tun. Die Schienen wurden ordentlich in einem Lager zusammengefasst. Der Prellbock vor der Kö „zwischengelagert“ und die drei bereits nach vorne geräumten Signale so aufgebockt, dass sie gereinigt werden können. In drei Wochen wird der Maschineneinsatz fortgesetzt.

Dann soll auch endlich die Sanierung der Fassade an der Südseite des Lokschuppens beginnen. Wohl jeder der derzeit auf Handwerker wartet musste wohl schon erkennen, dass da nicht alles nach Fahrplan geht.

Eine Mitarbeitergruppe vom Bahnpostmuseum arbeitete am Losheim Bahnpostwagen. Für die HU an den Drehgestellen werden einige Neubauteile benötigt. Nachdem in der vergangenen Woche noch einige Teile für die die nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Kessel-HU an der 64 419 aufgearbeitet wurden, haben nun die Vorarbeiten für die „Produktion“ der Wagenteile begonnen. Auch an der 44 1378 geht es nun weiter. An der Speisepumpe wird der große Gussbehälter abgebaut. Dieses hat einen Riss. Ende September kommt das Ersatzteil ohne Riss, mit dessen Anbau dann gleich begonnen wird.

Nach den Vorarbeiten am Samstag erhielt der G-Wagen eine Grundierung. Die Neulackierung des Wagens wird in dieser Woche noch abgeschlossen. Der Wagen hat bereits eine Fahrwerts-Revision erhalten. 

Oben: Abkleben am Güterwagen, der nun bereits grundiert ist. Unten links: Gruppenbild mit den Mitarbeitern vom Bahnpostmuseum zum Feierabend und rechts der Gussbehälter der Speisepumpe wird unter die Lumpe genommen.
Oben: Abkleben am Güterwagen, der nun bereits grundiert ist. Unten links: Gruppenbild mit den Mitarbeitern vom Bahnpostmuseum zum Feierabend und rechts der Gussbehälter der Speisepumpe wird unter die Lumpe genommen.

 

 

 

12. August 2017

 

Für die 64 419, bei der momentan in Schorndorf Kesselfristabreiten laufen, wurden die Crailsheim einige Waschlukenpilze überarbeitet – die Bilder zeigen einen Pilz während der Bearbeitung in der Drehmaschine.

Derweil wurde auch mit großer mannstärke am Losheimer Postwagen (Gattung 4mg-bI/26) gearbeitet. Dieser erhält derzeit in Crailsheim eine komplette Fahrwerkshauptuntersuchung sowie eine Neulackierung. Am Samstag ging es beim Zusammenbau der Drehgestelle weiter.

 

Beim „Frische-Luft-Schnappen“ wurde dann auch gleich noch etwas Unkraut gejätet. Dies ist Teil der Arbeiten auf dem Gelände, deren Ziel es ist, den Bewuchs auf einen für ein Bahnbetriebsgelände normales Maß zu reduzieren.

Leider konnten auch an diesem Wochenende die Baggerarbeiten noch nicht abschlossen werden.

 

Bei der Mittagspause in der Lokleitung wurden gleich die Planungen für die nächsten Wochen und Monate – auch unter dem Gesichtspunkt der Belegung der Werkstattgleise in der Halle  - und der Tag des offenen Denkmals im September im Bw Crailsheim besprochen.  Thema war bei diesen Überlegungen natürlich auch die 44 1378. Doch dazu in den nächsten mehr . . .

 

 

6. bis 10.August

Zum wiederholten Mal verbrachten auch dieses Jahr im August einige Mitarbeiter einen Teil Ihres Urlaubs im Bw. Dieses Jahr wurde der Tag jeweils geteilt in Aufräumen und Fahrzeuginstandhaltung.

 

Am 6. August wurde zunächst einmal auf den Werkbänken sowie auf den sonstigen Arbeitsorten Ordnung gemacht und das gesamte Werkzeug gesammelt . Dadurch präsentierten sich die Werkbänke kurzfristig leer. Danach wurden die Puffer des Gbs abgebaut und abgeschliffen. Mit Hilfe des Staplers konnte diese Arbeit in einer angenehmen  Arbeitshöhe vorgenommen werden.

 

Am 7. August traf unser neues Standrohr ein. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass dieses als Bausatz geliefert wurde, ging es an den Zusammenbau. Weiter ging es mit einigen Aufräumarbeiten in der Halle. Der zweite Puffer des Gbs wurde fertig geschliffen und einige Teile der Bremsen des Postwagens am Bürstenbock gesäubert.

 

Am 8. und 9. August wurde ebenfalls aufgeräumt. Es wurde Platz in der Sandstrahlbude geschafffen, einige wilde Material-Ansammlungen wurden beseitigt, dadurch wurde an der Türe zur Säulenhalle ein Lagerplatz für Teile zum Sandstrahlen gewonnnen, außerdem konnten die neuen Werkzeugschränke aufgestellt werden. Vor den Lokschuppen wurde eine wilde Anheizholzsammlung sortiert und Puffer des Postwagens und ein schadhafter Puffer am Bdyl demontiert.

 

Am 10. August wurde zu Beginn des Tages ebenfalls wieder aufgeräumt und gekehrt. Vom Schuppen bis zur Lackierbude kann nun mit Paletten gefahren werden. Auch wurden wieder einige Materialansammlungen umgelagert. Bei den Wagen stand die Demontage der Bremsluftbehälter am Postwagen auf dem Programm.

 

Auch der Spaß kam trotz aller Arbeit nicht zu kurz, wie einige Bilder zeigen. Leider ist die Zugschlusstafel auf dem Rücken unseres Mitarbeiters nicht erkennbar.

---Alle Bilder dazu in der Bilderschau im Slider über diesem Text---

 

5. August 2017

 

Die Hauptuntersuchung an dem Losheimer Postwagen geht langsam ihrem Abschluss entgegen. Auch sind die Vorbereitungen für die Neu-Lackierung schon weit fortgeschritten.

Da die Baggerfahrer am Samstag wegen Krankheit absagen musste, wurden im Rahmen der Bw-Putzede morsche und weniger morsche Balken in kleine Stücke gesägt.

 

Unter der Woche wurde an dem Postwagen gearbeitet - wenn es klappt, gibt es davon auch noch Bilder..  

 

 

 

29. Juli 2017

 

Donnerstag noch Dauerregen bei 19 Grad, Samstag dann "viel Afrika" mit mehr als 30 Grad. Der schnelle Wetterwechsel machte allen an diesem Wochenende sehr zu schaffen - sogar das umrangieren von Wagen wurde da fast zu Qual. In der Halle ging es noch einigermaßen. Dort wurde an den Drehgestellen des Losheimer Postwagens ge-arbeitet.

 

Mit schwerem Gerät wurde auf dem Gelände aufgeräumt. Schon fast vollständig im Gestrüpp eingewachsene Signale wurden auf einen neu geschaffenen Freiplatz umgesetzt. Darunter auch das kleine Flügelsignal, das einst schon auf dem Gelände in Gaildorf West stand. Beim Transport durfte das Signal auch eine halbe Runde auf der Drehscheibe fahren (Bild unten). Dieses Signal soll an der Halle beim Eingang in die Werkstatt wieder aufgestellt werden.

 

Dort beginnen in der neuen Woche die Arbeiten zur Fassadensanierung des Südgiebels. Die neuen Fester sind mittlerweile eingetroffen. Auch das Gerüst steht zum Aufbau bereit. Auch nächste Woche geht es wieder mit schwerem Gerät ran. 

 

 

22. Juli 2017

Aufräumen war an diesem Wochenende angesagt, denn jetzt rückt bald die Baukolone an, die mit der Sanierung des Südgiebels am Lokschuppen beginnt. Zudem ging die Sanierung der Bodenplatte der Drehscheibe weiter. Die nächsten Ritzen wurden (nach gründlicher Reinigung mit einem Fließbeton verschlossen. Auch an Wagen wurde gearbeitet - bei einem Güterwagen rückt der Abschluss der Fahrwerks-HU immer näher. Am Losheimer Postwagen herrschte diese Woche Pause, da sich der  "Lackiermeister" im Ausland aufhielt.  Nächsten Samstag geht es dort weiter. An der 44 1378 wurde an diesem Samstag das letzte Mal nicht gearbeitet, dafür aber geprüft, gemessen und gerechnet.  Was herauskam: Die Einbau der Mitte wird nicht so teuer wie zunächst befürchtet. Nächste Woche werden dann die nächsten Arbeitsschritte (Überhitzer abdrücken, Bremse) in den Gleisbelegungsplan eingetaktet.

Und dann hatten wir auch eine Menge Besucher. Auch Meister Lampe war wieder auf dem Gelände unterwegs (Bild rechts unten).

 

 

15. Juli 2017

Urlaubsbedingt und wegen anderer Termine wurde nur mit einer kleinen Truppe am Postwagen gearbeitet.

Neben dem Abbau der luftsteuernden Teile der Bremse des Wagens mussten die Radsätze versandfertig vorbereitet werden. Hierzu mussten verschiedene Geber, ein Achsgetriebe und die Radsatzlenker abgebaut werden (Bild links). Anstelle der Geber wurden normale Achslagerdeckel montiert. Verschiedene Teile wurden nach dem Abbau für den Versand entsprechend verpackt. Die Kühler des Schienenbuses wurden ebenfalls versandfertig gemacht.

An den Türen des Postwagens wurde der alte Lack entfernt.

Am Montag waren noch einige Versandvorbereitungen zu treffen und das Material bereitzustellen. Zwei Kisten und vier Radsätze standen schließlich zur Verladung bereit.

Den Abschluss fanden die Arbeiten dann am Dienstag. Beim Verladen der Radsätze war kurzfristig die Unterstützung durch den Stapler erforderlich (Bild rechts).

 

 

 

8. Juli 2071

 

Selbst im Schatten war das Arbeiten an diesem Tag überaus schweißtreibend. Bei Temper-aturen von mehr als 30 Grad und dazu einer sehr hohen Luft-feuchtigkeit wäre ein Platz im Freibad sicherlich die bequemere Wahl gewesen. 

Am K-Wagen sind alle für die HU relevanten Teile abgebaut. Die Aufarbeitung der Teile im Haus hat begonnen, einige Teile wurden in Fachwerkstätten verschickt. 

Nun rückte wieder der Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) in den Mittelpunkt. Es erfolgten die letzten Schleifarbeiten an der Karosserie. In einem nächsten Schritt wird der Untergrund für die Neulackierung vorbereitet. Im Fahrwerk begannen die Arbeiten, um den Wagen anheben zu können. In den nächsten Arbeitstagen werden dann die Neulackierung und die Aufarbeitung des Fahrwerkes parallel laufen. 

 

Nach derzeitiger Planung wird der Bahnpostwagen zunächst der letzte "Fremdauftrag" sein. Anschließend stehen Arbeiten an Fahrzeugen der DBK an. Ein Ziel ist zudem: Die Aufarbeitung der Bremsen an der 44 1378.

 

"Berührungen" mit der Dampflokomotive gab es an diesem Wochenende dennoch: Im Rahmen einer "Nachbarschaftshilfe" wurde die Schnellzug-Dampflok 01 204 des Eisenbahnmuseums Hermeskeil wieder auf Hochglanz gebracht. 

 

Und dann gab es am Samstag auch noch einen Besuch im Bw: Die Neuapostolische Kirchengemeinde Crailsheim hatte Besuch von einer Gruppe aus Halle. Mit insgesamt 50 Personen kamen die Gruppen aus Crailsheim und Halle zu einer 75-Minütigen Führung in Bw. Höhepunkt für viele der Gäste war sicherlich der Besuch auf dem Führerstand der 44 1378 und ein Blick aus dem Lokführerfenster. 

 

 

 

1. Juli 2017

 

Am Samstag ging es am K-Wagen weiter. Die Bremszylinder wurde ausgebaut. Die von unten nur schwer erreichbaren  Schrauben wurden von oben her aufgedreht - durch ein Loch im Fahrzeugboden. Die Bremsrevision soll in den nächsten Wochen fortgesetzt werden.

 

Nun rückt der  Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) wieder mehr in den Mittelpunkt. Zunächst ist die Neulackierung vorgesehen. Dann wird der Wagen aus den Drehgestellen für die Fahrwerks-HU gehoben. Allerdings sollen die Vögel aus dem Nest (siehe Bild) im Wagenrahmen erst flügge sein.

 

Dann gab es dieser Tage auch noch was zu feiern. Mit einem Geburtstags-Sonderzug  ging es vom Friedrichshafen nach Oberstdorf. An der Spitze des Zuges war die 212 084. 

 

 

 

 

24. Juni 2017

Weil ein großer Teil der Belegschaft an diesem Tag verhindert war, ging es im Bw Crailsheim etwas ruhiger zu. Im Rahmen einer HU sollte bei einem K-Wagen der Bremszylinder abgebaut werden. Doch die nur schwer zugänglichen Schrauben der Halterung waren festgerostet. Nun sollen sie mit dem Schneidbrenner in der nächsten Woche abgebrannt werden.

 

 

20. Juni 2017

 

Von Samstag bis Montag wurden die letzten Arbeiten an 225 073 der Firma AIXrail GmbH aus Aachen erledigt. Am Dienstag stand die Abnahmefahrt mit dem DBK-Fotogüterzug als Werkstattprobefahrt nach Hessental an. Die Prüfer waren mit der Ausführung der Arbeiten sehr zufrieden.  

18. Juni 2017

 

Vor 25 Jahren zog die 03 001 die Jubiläumszüge zwischen Crailsheim und Hessental, diesmal war es die 64 419:

175 Jahre wird die Strecke Schwäbisch Hall - Ilshofen-Eckartshausen - Crailsheim in diesem Jahr alt.  Nach dem der Förderverein Bw Crailsheim e.V. und die gemeinnützige Bahnbetriebswerk Crailsheim AG in diesem Jahr schon eine Reihe von Veranstaltungen in Crailsheim auf die Beine gestellt hatten, stand nun ein Höhepunkt an. Zusammen mit der DBK Historischen Bahn e.V. , dem Bahnpostmuseum  und dem Interessen-Förderungsverein Eckartshausen wurden Dampfzug-Pendelfahrten zwischen Hessental und Crailsheim veranstaltet.  Bei der Bahnhof-Hocketse in Eckartshausen wurde für das leibliche Wohl gesorgt, im Bahnhof gab es eine Ausstellung. Dazu gab es eine Sonderpostfiliale und einen Sonderstempel. Die Briefe wurden dabei in einem Bahnpostwagen transportiert.  

 

Vorneweg: Die Lok hat keinen Ruß gespuckt. Der Bericht im Hohenloher Tagblatt in der Montagausgabe  und dazu der Link

 

 

 

17. Juni 2016

Die Arbeiten an der 225 073 gingen in den Endspurt. Anfang der kommenden Woche sind die letzten Abnahmen im Rahmen der Hauptuntersuchung geplant. Dann wird die Lok Crailsheim  wieder verlassen. Es steht eine neue Lackierung an.

Darüber hinaus wurde am Samstag an der Drehscheibe gearbeitet: An der Grube ging die Betonsanierung weiter und bei der Elektrik stand der erste Schritt zur Überarbeitung der Not-Aus-Schalter an.

Zudem  wurde die in Schorndorf stehende 64 419 für die Fahrten am Sonntag zwischen Crailsheim und Hessental vorbereitet, so dass  - bedingt auch durch den unfallbedingten Ausfall eines wichtigen Mitarbeiters - an der 44 1387 an diesem Wochenende die Arbeiten ruhten.

 

  

14. Juni 2017

 

Am Mittwoch fand die Behälterprüfung an 225 073 durch den TÜV statt. 

  

 

10. Juni 2017

Die Schleifarbeiten am Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26)  wurden nachgearbeitet. Der Wagen steht zur Bremsrevision und zur Neulackierung an.

 

Dazu wurden an drei Reisezugwagen des Nürnberger DB-Museums (ABn 703 und 2x Bm 235) Fristarbeiten und jeweils eine Verlängerung (nach §32 EBO). Zudem standen Instandsetzungsarbeiten an diesen Wagen an - z.B. erfolgte der Tausch von nicht mehr leistungsfähigen Batterien.

 

Der Führerstand 2 von 225 073 Firma AIXrail GmbH aus Aachen wurde nach Abschluss der Korrosionssanierung wieder zusammengebaut, die Bremsrevision Br3 an der 225 ging weiter. 

 

Zudem galt es Teile mit einem Gesamtgewicht von ca. 2,5 Tonnen auf- und einzuräumen, die in der vergangenen Wochen   in Crailsheim angeliefert worden waren. Zudem wurden "Altteile" mit einem Gesamtgewicht von rund einer Tonne versandbereit gemacht. Diese Teile gehen in die Aufarbeitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Juni 2017

 

Die Bremsrevision an der 225 073-6 der Firma AIXrail GmbH aus Aachen stand im Mittelpunkt. Die Arbeiten sollen bis Ende kommender Woche abge-schlossen sein. Das Bild unten rechts zeigt die Arbeit am Gleitschutztegler M2.

 

Auch an den Reisezugwagen ging es bei der Sanierung der Karosserie wieder eine Stück weiter. An einem Mitteleinstiegswagen waren die schad-haften Bleche entfernt worden. Jetzt wurden neue Bleche eingeschweißt. Die neuen Bleche erhielten als vorläufigen Korrosionsschutz einen grauen Grundieranstrich, der an der frischen Luft trocknen konnte. Wenn alle Schweißarbeiten abgeschlossen sind, erhält der Wagen einen  neuen Komplettanstrich.

An der 44 1387 ging am Wochenende nicht so viel. Die Überhitzerrohre liegen aber zum Abdrücken auf Flachwagen bereit.

 

27. Mai 2017

 

Der bislang heißeste Tag des Jahres zeigt auch in Crailsheim seine Wirkung: Die durch verschiedene Geburtstagsfeier und Dienstverpflichtungen durch den Arbeitgeber schon etwas reduzierte Truppe kämpfte auch mit der Hitze. Fotos wurden an diesem Tag nur wenige gemacht.

Am Losheimer Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26) wurden die Vorbereitungen für die Neulackierung abgeschlossen.  An der 225 073-6 der Firma AIXrail GmbH aus Aachen ging es mit der Bremsrevision weiter.  Die Lok soll demnächst ihren Platz in der Halle mit dem Postwagen tauschen. Neu in der Halle ist auch ein K-Wagen. Darauf wurden die Überhitzerelemente der 44 1378 verladen. Der Wagen wird nun nächste Woche auf das südliche Gleis vor die Halle gestellt. Dort werden die Überhitzerelemente abgedrückt. Wenn dies erfolgt ist und alle eventuellen Undichtigkeiten beseitigt sind, kommt der Wagen vor die Rauchkammer der 44er vom dem aus dann die Elemente wieder eingebaut werden. Nach einer erneuten Reinigung der Drehscheibengrube wurden begonnen, die Risse mit einem Spezialmörtel zu verschließen. Und dann gab es am Samstag noch einen Sondertermin für eine Führung (rechts der Zeitungsauschnitt vom Hohenloher Tagblatt). Dabei standen die acht Drehscheiben, die es durch die Zeit in Crailsheim gab, im Mittelpunkt. 

 

Abendstimmung im Bw Crailsheim.  Rechts die neu verschlossenen Ritzen in der Drehscheibengrube. Für die feineren Risse ist ein anderer Mörtel erforderlich.
Abendstimmung im Bw Crailsheim. Rechts die neu verschlossenen Ritzen in der Drehscheibengrube. Für die feineren Risse ist ein anderer Mörtel erforderlich.

 

20. Mai 2017

 

Nur eine kleine Gruppe ging an diesem Samstag ans Werk. Die Ergebnisse können sich aber sehen lassen. Und so gab es dann auch ein nettes Gruppenbild zum Abschluss an der Esslinger Kö 186 - ein zufällig vorbeikommender Eisenbahnfreunde (und 44er-Fan) aus dem Frankfurter Raum drückte bei dem Foto (rechts) freundlicher Weise auf den Auslöser.

 

Die erste Bilder-Gruppe (rechts) zeigt zudem die Lackierarbeiten am Samstag. Zahlreiche Bauteile aus Wagendrehgestellen erhielten nach dem Entfernen von Schmutz und Rost einen neuen Anstrich. Ein Foto zeigt Teile, die schon vor einigen Tagen einen neuen Anstrich erhielten und nun in getrocknetem Zustand aufgestapelt sind. Die neu eingetroffenen Luftbehälter für Reisezugwagen erhielten ebenso eine schwarze End-Lackierung. Das Foto zeigt Behälter, die an einer Stange zum Trocknen aufgehängt sind. Zudem wurde ein Teil der Drehscheibengrube gesäubert. In einem nächsten Schritt werden dann die Schäden in der Betonfläche ausgebessert.

An der 225 073-6 der Firma AIXrail GmbH aus Aachen wird in Crailsheim derzeit eine Fahrwerkshaupt-untersuchung ausgeführt. Dazu gehört auch der Tausch der Brems-luftschläuche sowie das Reinigen zahlreiche Bauteile. Die Achswellen erhielten bereits eine Ultraschall-Unter-suchung. Das Foto unten in der Mitte zeigt den noch abgebauten Gleitschutzgeber. Im Bild rechts unten wird die Achswellensicherung mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.

Auch an der 44 1378 wurde gearbeitet. Bei den Gruppenventilen ging es in den Endspurt. Das zweite Ventil wurde mit vielen extra angefertigten Teilen nun auch vollends zusammengebaut. An der Lok wurden die Rohr-Anschlüsse an die Gruppenventilen auch eingeschliffen. Dazu war es notwendig, das Dampfzuleitungsrohr zur Pfeife auf der anderen Seite des Kessels (Lokführerseite) zu lösen,  um auf der Heizerseite besser arbeiten zu können.

 

Dann stellte sich die Frage, wie die Gruppenventile am Kessel befestigt werden. Die von RAW Meiningen in der Endphase der planmäßigen Dampflokunterhaltung gewählte Konstruktion war für ausreichend, da - nach der damaligen Überlegung - die 44 1378 nach ihrem Heizlok-Einsatz den Weg allen alten Eisens geht oder  bestenfalls als Ausstellungslok herumsteht. 

 

Auch hier konnte eine Lösung gefunden werden: Die Aussparungen an den Verkleidungsblechen werden minimal vergrößert, außerdem ersetzen Gewindebuchsen die damals verwendeten Kontermuttern.

 

In der nächsten Woche sollen die Überhitzer auf einen Güterwagen (K-Wagen) verladen werden. Außerhalb der Lokhalle sollen sie dann mit Wasser abgedrückt und auf ihre Dichtigkeit geprüft werden. Anschließend beginnt der Wiedereinbau.

 

 

 

 

 

  

13. und 14. Mai 2017

 

Es waren die Tage der offenen Tür im Bw Crailsheim. Die Bilder entstand am Samstag kurz nach Beginn.

 

Dazu berichtete das Hohenloher Tagblatt.

Hier klicken

 

 

 

Während dessen wurde an einzelnen Bauteile der 44 1378 weitergearbeitet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Mai 2017

 

Die Marschroute für die nächsten Arbeiten an der 44 1378 wurde nun abgesteckt. Die Fertigstellung der beiden Gruppenventile rückt näher. Die beiden angefertigten Blindstopfen sind auf dem Bild bereits eingesetzt. Hier gingen die beiden Leitung für den Öl-Betrieb der Lok ab - zur Vorwärmung des Öls im Tender und zu den Brennerdüsen. Beim anderen Gruppenventil wird der letzte Ventilsitz noch vollends eingeschliffen. Nach kleineren Nacharbeiten an den Abschlammventilen (Gestra) rückt die Prüfung der Überhitzer näher. Diese werden auf einen Güterwagen (K-Wagen) verladen und außerhalb der Halle mit Wasser abgedrückt. Nach der Beseitigung eventuell vorhandener  Schäden werden die Überhitzer dann vom K-Wagen aus (der als Gerüst vor der Rauchkammer dient) wieder eingebaut. An dem K-Wagen wird in dieser Zeit gleich von der "Wagentruppe" ein Teil der Arbeiten der fälligen Bremsrevision ausgeführt.

 

Der folgende Schritt ist dann die Überprüfung des Vorwärmers. Hier werden Frostschäden an den Rohren vermutet, die durch eine nicht vollständige Entwässerung nach dem letzten Betriebstag entstanden sein dürften.

 

Ebenso steht jetzt die Aufarbeitung der Pumpen an. Zunächst geht es an die Luftpumpe. Anschließend ist die Speisepumpe an der Reihe.

 

Bei den vom AW Meinigen nachgebauten Wagner-Windleitblechen wurde auf die verschiedenen Klappen verzichtet, die sonst Zugang zu den Pumpen gewähren. Bei einer Ausstellungslok war dies ja nicht nötig. Bis zum Abschluss der Pumpenaufarbeitung ist nun vorgesehen, die Windleitbleche mit den nötigen Klappen zu versehen. Vor den dann anstehenden Arbeiten am Fahrwerk, dem Triebwerk und der Elektrik sollen alle Arbeiten rund um den Kassel  abgeschlossen sein - d.h. auch die Windleitbleche wieder montiert sein.

 

Ein ambitioniertes Programm, das die wieder hoch motivierte Dampfloktruppe mit vereinten (und neuen) Kräften stemmen will. 

 

 

Derweil gingen die Vorbereitungen für die Tage der offenen Tür am 13. und 14. Mai weiter, wie auch für die in den nächsten Tagen beginnende Bremsrevision einer Großdiesellok.  Diese läuft parallel zur HU des Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26 Nr. 51 80 00-43 131-3)  der BArGe Bp. Die untere Bildreihe zeigt Bauteile der Drehgestelle des Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln. Die sandgestrahlten Teile erhielten  jetzt eine neue Lackierung. Durch die große Anzahl von Teilen und den raschen Fortgang der Arbeiten waren neue Draht-Haken notwendig, die von der großen Rolle abgeschnitten wurden.  

 

1. Mai 2017

 

Tag der Arbeit, war heute auch das Motto im BW Crailsheim. Im Rahmen der Vorbereitung auf den Tag der offenen Türe wurde im Rahmen eines Einmann-Einsatzes eine wilde Materialsammlung aus der Lokleitung in das entsprechende Lager verräumt. Außerdem wurde eine wilde Materialansammlung vor der Werkstatt beseitigt.

 

 

29. April 2017

 

Der 1. Klasse-Mitteleinstiegswagen Ayl 50 80 10 53 904-9 sowie eine ABm liefen am Wochenende in Crailsheim zu. An dem ABm musste an drei kleineren Stellen der Boden repariert werden, beim Ayl stand eine Zwischenrevision und kleinere Reparaturen an. Diese wurden am Samstag ausgeführt, so dass die Wagen bereits am Sonntag - im Schleppt des Schorndorfer NE-81 wieder in Richtung Stuttgart abgefahren wurden. Die Bilder oben zeigen die Arbeiten an den Wagen.

 

Zu dem gab es am Samstag wieder eine Führung aus Anlass 150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim (eine zusätzliche Führung ist für den 27. Mai geplant).

Zudem wurde der Standplatz einiger Fahrzeuge getauscht. So größt jetzt der Ulmer Spaß neben der Kö 186. Der Comet durfte wieder in die Halle.

 

Nachdem die Karosserie-Sanierung am Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln abgeschlossen ist, machte er in der Halle Platz für den Bahnpostwagen. der Bundesarbeitsgemeinschaft Bahnpost e.V. (BArGe Bp). Der Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26 - später  mra -  BR 55  Wg-Nr. 51 80 00-43 131-3) wurde von der Maschinenfabrik Esslingen gebaut und am 21.02.1957 in Dienst gestellt. Der Wagen erhält in Crailsheim eine Fahrwerks-Hauptuntersuchung sowie einen neuen Anstrich.  Mitglieder der BArGe Bp waren zu vorbereitenden Arbeiten am Wochenende in Crailsheim im Einsatz.

 

Die Gruppe von der 44 1378 war an diesem Samstag anderweitig eingebunden. 

 

 

22. April 2017

 

Die 01 519 der EFZ kam bei ihrer Fahrt nach Nürnberg auf einen Besuch im Bw vorbei.Beim BDyl-Halbgepäckwagen (Mitteleinstiegswagen) geht die Karosserie-Sanierung ihren Abschluss entgegen. Die Sickenbodensanierung wurde fortgesetzt.

Auch an Bauteilen der 44 1378 gingen die Arbeiten weiter. Die Bilderreihe zeigt die Herstellung der weiteren Ventilspindeln für die Gruppenventile.

 

 

15. April 2017

 

 

Die beiden Gruppenventile für den Kessel der  44 1378 sind mit eine Reihe neuer Bauteile nunmehr weitgehend zusammengebaut. Das Bild am Kessel zeigt wo eines der beiden Ventile hingehört. Von rechts ragen Stangen ins Bild. An einem Ende (im Führerhaus) befindet sich ein Handrad dran. Am anderem Ende wird über das Gruppenventil die Dampfleitung zur Lichtmaschine usw. geöffnet.

 

Mehr Bilder und Berichte zur Arbeit am Ostersamstag folgen.

 

Ein Bild von der Sanierung des BDyl-Halbgepäckwagen. 

Am Mitteleinstiegswagens wurden die aufgearbeiteten Puffer und Luftabsperrhähne montiert und die Sickenbodensanierung (Bild) fortgeführt.

Dann noch drei Bilder vom Zusammenbau der 44er-Gruppenventile und vom Einschleifen des Dichtlinsensitzes auf der Bohrmaschine.

Außerdem wurde der schadhafte Boden zwischen den beiden Arbeitsständen herausgeschlagen und neuer Beton eingefüllt. So kann fortan wieder auf ebenem Boden gearbeitet werden.

 

   

8. April 2017

 

Am Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln gingen die Arbeiten an der  Karrosserie weiter (Bilder links). 

Noch sind einige neuen Bleche einzuschweißen. Ganz am Ende steckt eine Neu-Lackierung an, ehe der  Wagen nach Abschluss der Aufarbeitung auf der Schwäbischen Waldbahn eingesetzt werden kann.

 

Für die Lackierung des Wagen, wie auch für die 110 292 (die soll wieder blau werden), konnte eine Fachkraft auf diesem Gebiet reaktiviert werden.

Auch bei den Arbeiten  an der 44 1378 ist personelle Verstärkung in Sicht. 

 

Die schon länge geplante Sanierung des Hallenbodens im Bereich des Gleises 50 wurde an diesem Samstag in Angriff genommen und konnte mit der Beseitigung der Stoplerfallen weitgehend abgeschlossen werden.

 

Letzte Arbeiten erfolgten zudem an der  MECL-Donnerbüchse (Bild stammt vor vor 14 Tagen) und an dem Packwagen der Museumseisenbahn Losheim (MECL), den die MECL-V60 vor einer Woche bei ihrer Rückfahrt von Siegen mit ins Bw Crailsheim gebracht hat. Das Bild zeigt, wie die Bremsschläuche getauscht an dem Packwagen werden. Die in Siegen frisch lackierte Losheimer V60 verabschiedet sich vsl. in der kommenden Woche zusammen mit den beiden Wagen.

 

Oben Bilder vom Mitteleinstiegswagen, In der Mitte die frisch ausgebuchsten Gruppenventile der 44 1378 und unten Tiefbau in der Lokhalle. Dabei wurden Schäden im Boden ausgebessert.
Oben Bilder vom Mitteleinstiegswagen, In der Mitte die frisch ausgebuchsten Gruppenventile der 44 1378 und unten Tiefbau in der Lokhalle. Dabei wurden Schäden im Boden ausgebessert.

1. April 2017

 

Die vierte  Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" des Fördervereins Bw Crailsheim e.V. und der Bahnbetriebswerk Crailsheim AG war eine Führung durch das Bahnbetriebswerk mit anschließendem Filmvortrag.

 

 

Derweil wurde natürlich auch gearbeitet,

z.B. gab es Fortschritte bei den Karrosseriearbeiten am BDyl (Mitteleinstiegswagen mit Packabteil. Auch wurden die  Puffer für den Wiedereinbau nach Aufarbeitung vorbereitet.

 

Bei der Bremsrevision an der MECL-Donnerbüchse wurde das gute Wetter genutzt und die Bremsteile im Freien gereinigt und bis zum Wiedereinbau zwischengelagert.  Zudem wurde nach der Ultraschallprüfung der Radsätze und der Magnetpulverprüfung des Zughakens an dem Wagen der Museumseisenbahn Losheim (MECL) der Zughaken wieder eingebaut. Eingetroffen ist die (andernorts) frisch lackierte Losheimer V60 zusammen mit einem Packwagen des Vereins.   

Die MECL-V60 steht noch einige Tage im Bw Crailsheim. Vor der Rückfahrt nach Losheim erfolgen in Crailsheim noch die Abnahme der Bremsrevision (so genannte Fahrwerks-HU) an der Donnerbüchse und eine Frist-Verlängerung am MECL-Packwagen.

 

In Vorbereitung auf den Tag der offenen Tür im Mai wurde auf dem Gelände ausgeräumt und der Schrottcontainer mit Kleinschrott befüllt.

 

Auch an der 44 1378 ging es ein Stück weiter. Die Arbeiten werden jetzt  - durch personelle Verstärkung - wieder an Fahrt aufnehmen.

 

 

Und dann wurden anlässlich des 1. 4. noch Farbexperimente an der "Elise" vorgenommen (siehe Foto unten links).

 

 

Weniger schön dann noch dies (Original-Meldung der Polizei):

Crailsheim: Sachbeschädigung an historischen Zugwaggons

Am 02.04.17 gegen 19:00 Uhr haben zunächst unbekannte Randalierer auf den Bahnanlagen der Deutschen Bahn drei Zugwaggons des Vereins " DBK Historische Bahn e.V." beschädigt, indem sie die Scheiben mit Steinen eingeworfen haben. Bei der Fahndung konnten drei Jugendliche tatverdächtige festgestellt werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Es entstand  Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro. 

 

Hier noch einige Bilder des Tages:

25. März 2017

 

Eine kurze Tour mit dem Fotoapparat durch Crailsheim:

 

Auf den drei oberen Bildern ist der Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln zu sehen. Bei der Aufarbeitung müssen Teile des Bodens entfernt und erneuert werden. Auch sind Teile der Verblechung zu erneuern. Nach Abschluss der Aufarbeitung wird der Wagen auf der Schwäbischen Waldbahn eingesetzt.

 

 

Auch an der 44 1378 gehen die Arbeiten weiter, wobei in den vergangenen Tagen und Wochen die Überarbeitung des Angebotes aus Meiningen (Einbau der Mitte)  sehr viel Zeit beanspruchte.

 

 

Unten ist die 110 292 zu sehen, eine Leihgabe des Verkehrsmuseums Nürnberg. Hinter der Lok hängt der Post 4 mg 6276 Ffm p des Bahnpostmuseums Losheim. Dieser erhält in Crailsheim in den nächsten Wochen eine Fahrwerkshauptuntersuchung. Das Bild darunter zeigt eine "Donnerbüchse" des MECL Museumseisenbahnclubs Losheim, der in Crailsheim eine Fahrwerks-HU erhält. Darunter noch ein Güterwagen eines Bauzugunternehmens zu sehen, der in Crailsheim eine Revision erhielt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. März 2017

 

Im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" standen an diesem Wochenende Filme auch längst vergangenen Tagen auf dem Programm. Links dazu der Bericht im Hohenloher Tagblatt.

 

 

4. März 2017

 

Die Dampfeisenbahn aus dem Blickwinkel des Eisenbahnfans der 1970er-Jahre gab es beim Vortrag. Es war die zweite  Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" des Fördervereins Bw Crailsheim e.V. und der Bahnbetriebswerk Crailsheim AG.

 

Der Textausriss stammt aus dem "Hohenloher Tagblatt"  vom 6. März 2017.

 

Mit dem  Foto der 44 1378 unten (gehörte nicht zum Zeitungartikel), soll auf eines der Hauptprojekte in Crailsheim hingewiesen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Jan. 2017

 

Im Rahmen von 150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim stand die erste Führung auf dem Programm. Das Hohenloher Tagblatt berichtet darüber am Montag, 20. Januar, auf seiner ersten Lokalseite.

 

Auf dem Foto ist auch zu sehen, wie währenddessen am Kolben des Mitteltriebwerkes gearbeitet wird.

 

 

21. Januar 2016

 

Der Frost lässt nicht nach. Bis zu minus 16 Grad hatte es in der Nacht zum Samstag. In der leicht beheizten Werkstatt ging es noch - die Bilder: weitere Aufarbeitung der Gruppenventile und von Brems-Bauteilen von Güterwagen.

 

 

 

 

In der Halle war es dafür richtig kalt. Dort wurden die defekten bzw. leicht beschädigten Kühler des Triebwagens ausgebaut. Sie müssen durch neue Bauteile ersetzt werden. Die Schadaufnahme an dem Triebwagen geht weiter.

Oben:  Blick aus dem Triebwagen und unter dem Triebwagen. Unten: Das bearbeitete Gruppenventil und der Maßzetel für die anzufertigenden Buchsen.
Oben: Blick aus dem Triebwagen und unter dem Triebwagen. Unten: Das bearbeitete Gruppenventil und der Maßzetel für die anzufertigenden Buchsen.

 

 

14. Januar 2017

 

Reichlich Schnee auf den Anfahrtswegen und die Kälte vor Ort bremsten etwas den Elan in Crailsheim. Am Triebwagen „Ex Ulmer Spaß“ fand eine Bestandsaufnahme der fehlenden Teile sowie den Zustandes des Triebwagens statt.

 

Bei der 44 1378 ging es bei den Gruppenventilen weiter. Die gebaute Vorrichtung stellte die Zentrierung des Werkzeuges sicherstellt und so konnte eine saubere Oberfläche für die Aufnahme der einzelnen Buchsen geschaffen werden (siehe die Bilder unten). Abschließend entstand noch ein Maßzettel zu den anzufertigenden Buchsen.

Was Auffällt: Es sind sieben Abgänge an den Gruppenventilen aber nur fünf Buchsen vorgesehen. Dies zeigt, dass die Lok einst ein „Öler war“. Zwei Abgangsleitungen dienten der Ölfeuerung, z. B. um das Bunkerlöl im Tender aufzuwärmen bzw. im Rahmen der Verbrennung des Öls in der Feuerbüchse.

 

 

 

8. Januar 2017

 

Auf der Modellbahnbörse der Miniaturdampfbahn Hohenlohe (MDBH) zeigte der Vereine auch seine Projekte,  z:B. das 5 Zoll Modell der die 62 015 - mehr zur MOBA 2017.

Im Hangar in Crailsheim waren auch die DBK Historische Bahne e.V. die Bw Crailsheim AG und der Förderveein Bw Crailsheim war auch mit einem Infostand dabei. 

 

Unten noch Bilder zu den Dampfzugfahrten zwischen Hessental und Öhringen. 

Von links oben: Beseitigung von Schutz und Ablagerungen. Einpassen der neue Aufnahmebuchse. Die Ventilspindeln und Ventilkegel.  Die Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorn auf dem Gruppenventil.
Von links oben: Beseitigung von Schutz und Ablagerungen. Einpassen der neue Aufnahmebuchse. Die Ventilspindeln und Ventilkegel. Die Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorn auf dem Gruppenventil.

 

7. Januar 2017

 

Die Vorbereitungen für die Aufarbeitung der Gruppenventile der 44 1378 gingen weiter. Es galt eine Vorrichtung zu bauen, die eine Zentrierung des Werkzeuges sicherstellt, mit dem eine saubere Oberfläche für die Aufnahme der Buchse geschaffen werden kann – zur Erinnerung: Wegen den unterschiedlichen Ausführungen der angeschweißten Bauteile kann das Bauteil nicht „plan“ auf dem Maschinentisch aufgelegt werden, was Grundvoraussetzung für die Bearbeitung der Oberflächen in dem Gruppenventil ist. Mittels der dafür gebauten Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorns ist es nun Möglich, dass die Fräsmaschine entsprechend die Maße und die Senkrechte in dem Bauteil aufnehmen kann. Durch höheren zeitlichen den Aufwand für den Einbau der neuen Büchsen wurde auf einen Neubau der Ventilspindeln verzichtet. Die Oberfläche der Ventilkegel – Gegenstück der neu einzubauenden Buchsen – sind auch bereits von Schmutz und Ablagerungen befreit.

 

Parallel wurden an den beiden Bn, dem ABn (alles Silberlinge) und dem Byl(Mitteleinstiegswagen), die bei der Fahrt nach Tauberbischhofsheim zum Einsatz kamen eine Reihe von Reparaturen ausgeführt. Die Wagengarnitur sollte nach dem Einsatz bei der Fahrt am 8. Januar nach Öhringen wieder nach Schorndorf zurück.

Zudem wurden Wartungsarbeiten an der 64 419 ausgeführt.

 

 

6. Januar 2017

 

Bei minus 17 Grad begannen die Fahrten an Dreikönig zwischen Crailsheim und Tauberbischofsheim. Entsprechend gab es das eine andere Problem. Die Folge war eine Verspätung. Dazu kam, dass es in Lauda brannte. Aus dem Drehgestell eines Bn-Wagens (modernisierte Silberling) kam Rauch, so dass die Feuerwehr eingreifen musste. Der liegengebliebene Zug blockierte aber einen Bahnsteig, so dass der Betriebsablauf ins Stocken kam.

 

Die daraus resultierenden Verspätungen konnten allerdings bald dadurch aufgeholt werden, weil in Tauberbischofsheim und in Weikersheim auf das Umsetzen der 64 419 verzichtet wurde. So fuhr die 212 084 in Richtung Weikersheim an der Spitze, was aber die Fahrgäste im Zug nicht störte.

 

 

Gegen Mittag steig die Temperatur auf 6 Grad unter Null. Im Zug hatte die Dampfheizung dann auch die letzte Kälte vertrieben. Dennoch dürfte dieser Fahrtag im Taubertal  einer der eisigsten in der doch langen DBK-Geschichte gewesen sein. 

 

 

Eine Buchse aus dem Gruppenventil der 44 1378.
Eine Buchse aus dem Gruppenventil der 44 1378.

5. Januar 2017

 

In ersten Tagen des neuen Jahres wurde an verschiedenen Baustellen im Crailsheim gearbeitet.

Bei der 44 1378 machen die beiden Gruppenventile mehr zu schaffen als erwartet. Letztmals dürften die beiden Teile, mit denen die Dampfzuleitungen zu verschiedenen „Aggregaten“ am Kessel der 44 1378  - z. B. Lichtmaschine oder Pumpen - geöffnet und verschlossen werden, wohl vor rund 40 Jahren gründlich aufgearbeitet worden sein. Ursprünglich bestanden die Gruppenventile  aus einem Grußgehäuse. Die beiden Teile an der 44 1378 sind aber Schweißkonstruktionen der Zeit der DDR-Reichsbahn. Sorge bereitete zunächst die Frage, wie das Gehäuse passgenau ausgebohrt werden kann, obwohl das Bauteil nicht „plan“  auf der Fräsmaschine aufgelegt werden konnte - wegen den unterschiedlichen Ausführungen der angeschweißten Bauteile wackelte das gesamte Bauteil. Doch auch hierfür konnte eine Lösung gefunden werden.  Alle Buchsen sind  nun entfernt. Zunächst bestand der Plan, das gesamte Bauteil zu erwärmen und die Buchse dann mit Schnee so abzukühlen (was diese schrumpfen lasst) und dann abzuziehen. Doch schnell zeigte, dass die Buchsen nur noch in der Altmetallsammlung einen Platz haben. Auch die vorbereiteten Schneebälle wurde nicht mehr benötig.

Nach der Bearbeitung des Gehäuses auf der Fräsmaschine in der kommenden Woche  werden die neu angefertigten Buchsen eingepasst. Nach der Anpassung der anderen Anbauteile sollen die Gruppenventile noch im Januar wieder an der Lok angebaut werden. Nächste Schritt ist der Vorwärmer. Eine Prüfung mit Druckluft ergab, dass die Rohre nicht mehr dicht sind – d. h. einen Frostschaden aufweisen. Für die Reparatur wird der Vorwärmer dann mit dem Kran von der Lok angehoben. Zudem wird gespannt auf das Angebot des Dampflokwerks Meiningen gewartet, bei dem es um den Wiedereinbau des mittleren Triebwerks geht. Davon hängen entscheidend ab, ob bzw. bis wann die 44 1378 wieder über den Schienenstrang dampfen kann.

 

 

Am Ayl-Mitteleinstiegswagen wurde die Bremsanlage der Drehgestelle wieder zusammengebaut.  Noch in den späten Abendstunden des 5. Januar konnte so der Wagen wieder auf seine eigenen Räder gestellt werden. Abgeschlossen ist damit die Bremsrevision allerdings noch nicht ganz.

 

Ein Bild mit Symbolcharakter für 2017:

Spatenstich mit (von links) Dr. Friedrich Bullinger (Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium), Heribert Rech (Innen- und Verkehrsminister der Landes Bade-Württemberg), Helmut W. Rüeck (CDU-Landtagsabgeordneter aus Crailsheim und später Stellvertretender Fraktionsvorsitzender) sowie Andreas Raab (Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim) im Frühjahr 2006.

 

2017 wollen wir in Crailsheim weiter anpacken. Wir freuen uns über jeden Mitarbeiter, Förderer und Unterstützer. Wir drehen am ganz großen Rad.