Tagebuch 2017

 

Was in Crailsheim läuft

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite am 20.05.2017

 

 

 

20. Mai 2017

 

Nur eine kleine Gruppe ging an diesem Samstag ans Werk. Die Ergebnisse können sich aber sehen lassen. Und so gab es dann auch ein nettes Gruppenbild zum Abschluss an der Esslinger Kö 186 - ein zufällig vorbeikommender Eisenbahnfreunde (und 44er-Fan) aus dem Frankfurter Raum drückte bei dem Foto (rechts) freundlicher Weise auf den Auslöser.

 

Die erste Bilder-Gruppe (rechts) zeigt zudem die Lackierarbeiten am Samstag. Zahlreiche Bauteile aus Wagendrehgestellen erhielten nach dem Entfernen von Schmutz und Rost einen neuen Anstrich. Ein Foto zeigt Teile, die schon vor einigen Tagen einen neuen Anstrich erhielten und nun in getrocknetem Zustand aufgestapelt sind. Die neu eingetroffenen Luftbehälter für Reisezugwagen erhielten ebenso eine schwarze End-Lackierung. Das Foto zeigt Behälter, die an einer Stange zum Trocknen aufgehängt sind. Zudem wurde ein Teil der Drehscheibengrube gesäubert. In einem nächsten Schritt werden dann die Schäden in der Betonfläche ausgebessert.

An der 225 073-6 der Firma AIXrail GmbH aus Aachen wird in Crailsheim derzeit eine Fahrwerkshaupt-untersuchung ausgeführt. Dazu gehört auch der Tausch der Brems-luftschläuche sowie das Reinigen zahlreiche Bauteile. Die Achswellen erhielten bereits eine Ultraschall-Unter-suchung. Das Foto unten in der Mitte zeigt den noch abgebauten Gleitschutzgeber. Im Bild rechts unten wird die Achswellensicherung mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.

Auch an der 44 1378 wurde gearbeitet. Bei den Gruppenventilen ging es in den Endspurt. Das zweite Ventil wurde mit vielen extra angefertigten Teilen nun auch vollends zusammengebaut. An der Lok wurden die Rohr-Anschlüsse an die Gruppenventilen auch eingeschliffen. Dazu war es notwendig, das Dampfzuleitungsrohr zur Pfeife auf der anderen Seite des Kessels (Lokführerseite) zu lösen,  um auf der Heizerseite besser arbeiten zu können.

 

Dann stellte sich die Frage, wie die Gruppenventile am Kessel befestigt werden. Die von RAW Meiningen in der Endphase der planmäßigen Dampflokunterhaltung gewählte Konstruktion war für ausreichend, da - nach der damaligen Überlegung - die 44 1378 nach ihrem Heizlok-Einsatz den Weg allen alten Eisens geht oder  bestenfalls als Ausstellungslok herumsteht. 

 

Auch hier konnte eine Lösung gefunden werden: Die Aussparungen an den Verkleidungsblechen werden minimal vergrößert, außerdem ersetzen Gewindebuchsen die damals verwendeten Kontermuttern.

 

In der nächsten Woche sollen die Überhitzer auf einen Güterwagen (K-Wagen) verladen werden. Außerhalb der Lokhalle sollen sie dann mit Wasser abgedrückt und auf ihre Dichtigkeit geprüft werden. Anschließend beginnt der Wiedereinbau.

 

 

 

 

 

  

13. und 14. Mai 2017

 

Es waren die Tage der offenen Tür im Bw Crailsheim. Die Bilder entstand am Samstag kurz nach Beginn.

 

Dazu berichtete das Hohenloher Tagblatt.

Hier klicken

 

 

 

Während dessen wurde an einzelnen Bauteile der 44 1378 weitergearbeitet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Mai 2017

 

Die Marschroute für die nächsten Arbeiten an der 44 1378 wurde nun abgesteckt. Die Fertigstellung der beiden Gruppenventile rückt näher. Die beiden angefertigten Blindstopfen sind auf dem Bild bereits eingesetzt. Hier gingen die beiden Leitung für den Öl-Betrieb der Lok ab - zur Vorwärmung des Öls im Tender und zu den Brennerdüsen. Beim anderen Gruppenventil wird der letzte Ventilsitz noch vollends eingeschliffen. Nach kleineren Nacharbeiten an den Abschlammventilen (Gestra) rückt die Prüfung der Überhitzer näher. Diese werden auf einen Güterwagen (K-Wagen) verladen und außerhalb der Halle mit Wasser abgedrückt. Nach der Beseitigung eventuell vorhandener  Schäden werden die Überhitzer dann vom K-Wagen aus (der als Gerüst vor der Rauchkammer dient) wieder eingebaut. An dem K-Wagen wird in dieser Zeit gleich von der "Wagentruppe" ein Teil der Arbeiten der fälligen Bremsrevision ausgeführt.

 

Der folgende Schritt ist dann die Überprüfung des Vorwärmers. Hier werden Frostschäden an den Rohren vermutet, die durch eine nicht vollständige Entwässerung nach dem letzten Betriebstag entstanden sein dürften.

 

Ebenso steht jetzt die Aufarbeitung der Pumpen an. Zunächst geht es an die Luftpumpe. Anschließend ist die Speisepumpe an der Reihe.

 

Bei den vom AW Meinigen nachgebauten Wagner-Windleitblechen wurde auf die verschiedenen Klappen verzichtet, die sonst Zugang zu den Pumpen gewähren. Bei einer Ausstellungslok war dies ja nicht nötig. Bis zum Abschluss der Pumpenaufarbeitung ist nun vorgesehen, die Windleitbleche mit den nötigen Klappen zu versehen. Vor den dann anstehenden Arbeiten am Fahrwerk, dem Triebwerk und der Elektrik sollen alle Arbeiten rund um den Kassel  abgeschlossen sein - d.h. auch die Windleitbleche wieder montiert sein.

 

Ein ambitioniertes Programm, das die wieder hoch motivierte Dampfloktruppe mit vereinten (und neuen) Kräften stemmen will. 

 

 

Derweil gingen die Vorbereitungen für die Tage der offenen Tür am 13. und 14. Mai weiter, wie auch für die in den nächsten Tagen beginnende Bremsrevision einer Großdiesellok.  Diese läuft parallel zur HU des Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26 Nr. 51 80 00-43 131-3)  der BArGe Bp. Die untere Bildreihe zeigt Bauteile der Drehgestelle des Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln. Die sandgestrahlten Teile erhielten  jetzt eine neue Lackierung. Durch die große Anzahl von Teilen und den raschen Fortgang der Arbeiten waren neue Draht-Haken notwendig, die von der großen Rolle abgeschnitten wurden.  

 

1. Mai 2017

 

Tag der Arbeit, war heute auch das Motto im BW Crailsheim. Im Rahmen der Vorbereitung auf den Tag der offenen Türe wurde im Rahmen eines Einmann-Einsatzes eine wilde Materialsammlung aus der Lokleitung in das entsprechende Lager verräumt. Außerdem wurde eine wilde Materialansammlung vor der Werkstatt beseitigt.

 

 

29. April 2017

 

Der 1. Klasse-Mitteleinstiegswagen Ayl 50 80 10 53 904-9 sowie eine ABm liefen am Wochenende in Crailsheim zu. An dem ABm musste an drei kleineren Stellen der Boden repariert werden, beim Ayl stand eine Zwischenrevision und kleinere Reparaturen an. Diese wurden am Samstag ausgeführt, so dass die Wagen bereits am Sonntag - im Schleppt des Schorndorfer NE-81 wieder in Richtung Stuttgart abgefahren wurden. Die Bilder oben zeigen die Arbeiten an den Wagen.

 

Zu dem gab es am Samstag wieder eine Führung aus Anlass 150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim (eine zusätzliche Führung ist für den 27. Mai geplant).

Zudem wurde der Standplatz einiger Fahrzeuge getauscht. So größt jetzt der Ulmer Spaß neben der Kö 186. Der Comet durfte wieder in die Halle.

 

Nachdem die Karosserie-Sanierung am Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln abgeschlossen ist, machte er in der Halle Platz für den Bahnpostwagen. der Bundesarbeitsgemeinschaft Bahnpost e.V. (BArGe Bp). Der Bahnpostwagen (Gattung 4mg-bI/26 - später  mra -  BR 55  Wg-Nr. 51 80 00-43 131-3) wurde von der Maschinenfabrik Esslingen gebaut und am 21.02.1957 in Dienst gestellt. Der Wagen erhält in Crailsheim eine Fahrwerks-Hauptuntersuchung sowie einen neuen Anstrich.  Mitglieder der BArGe Bp waren zu vorbereitenden Arbeiten am Wochenende in Crailsheim im Einsatz.

 

Die Gruppe von der 44 1378 war an diesem Samstag anderweitig eingebunden. 

 

 

22. April 2017

 

Die 01 519 der EFZ kam bei ihrer Fahrt nach Nürnberg auf einen Besuch im Bw vorbei.Beim BDyl-Halbgepäckwagen (Mitteleinstiegswagen) geht die Karosserie-Sanierung ihren Abschluss entgegen. Die Sickenbodensanierung wurde fortgesetzt.

Auch an Bauteilen der 44 1378 gingen die Arbeiten weiter. Die Bilderreihe zeigt die Herstellung der weiteren Ventilspindeln für die Gruppenventile.

 

 

15. April 2017

 

 

Die beiden Gruppenventile für den Kessel der  44 1378 sind mit eine Reihe neuer Bauteile nunmehr weitgehend zusammengebaut. Das Bild am Kessel zeigt wo eines der beiden Ventile hingehört. Von rechts ragen Stangen ins Bild. An einem Ende (im Führerhaus) befindet sich ein Handrad dran. Am anderem Ende wird über das Gruppenventil die Dampfleitung zur Lichtmaschine usw. geöffnet.

 

Mehr Bilder und Berichte zur Arbeit am Ostersamstag folgen.

 

Ein Bild von der Sanierung des BDyl-Halbgepäckwagen. 

Am Mitteleinstiegswagens wurden die aufgearbeiteten Puffer und Luftabsperrhähne montiert und die Sickenbodensanierung (Bild) fortgeführt.

Dann noch drei Bilder vom Zusammenbau der 44er-Gruppenventile und vom Einschleifen des Dichtlinsensitzes auf der Bohrmaschine.

Außerdem wurde der schadhafte Boden zwischen den beiden Arbeitsständen herausgeschlagen und neuer Beton eingefüllt. So kann fortan wieder auf ebenem Boden gearbeitet werden.

 

   

8. April 2017

 

Am Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln gingen die Arbeiten an der  Karrosserie weiter (Bilder links). 

Noch sind einige neuen Bleche einzuschweißen. Ganz am Ende steckt eine Neu-Lackierung an, ehe der  Wagen nach Abschluss der Aufarbeitung auf der Schwäbischen Waldbahn eingesetzt werden kann.

 

Für die Lackierung des Wagen, wie auch für die 110 292 (die soll wieder blau werden), konnte eine Fachkraft auf diesem Gebiet reaktiviert werden.

Auch bei den Arbeiten  an der 44 1378 ist personelle Verstärkung in Sicht. 

 

Die schon länge geplante Sanierung des Hallenbodens im Bereich des Gleises 50 wurde an diesem Samstag in Angriff genommen und konnte mit der Beseitigung der Stoplerfallen weitgehend abgeschlossen werden.

 

Letzte Arbeiten erfolgten zudem an der  MECL-Donnerbüchse (Bild stammt vor vor 14 Tagen) und an dem Packwagen der Museumseisenbahn Losheim (MECL), den die MECL-V60 vor einer Woche bei ihrer Rückfahrt von Siegen mit ins Bw Crailsheim gebracht hat. Das Bild zeigt, wie die Bremsschläuche getauscht an dem Packwagen werden. Die in Siegen frisch lackierte Losheimer V60 verabschiedet sich vsl. in der kommenden Woche zusammen mit den beiden Wagen.

 

Oben Bilder vom Mitteleinstiegswagen, In der Mitte die frisch ausgebuchsten Gruppenventile der 44 1378 und unten Tiefbau in der Lokhalle. Dabei wurden Schäden im Boden ausgebessert.
Oben Bilder vom Mitteleinstiegswagen, In der Mitte die frisch ausgebuchsten Gruppenventile der 44 1378 und unten Tiefbau in der Lokhalle. Dabei wurden Schäden im Boden ausgebessert.

1. April 2017

 

Die vierte  Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" des Fördervereins Bw Crailsheim e.V. und der Bahnbetriebswerk Crailsheim AG war eine Führung durch das Bahnbetriebswerk mit anschließendem Filmvortrag.

 

 

Derweil wurde natürlich auch gearbeitet,

z.B. gab es Fortschritte bei den Karrosseriearbeiten am BDyl (Mitteleinstiegswagen mit Packabteil. Auch wurden die  Puffer für den Wiedereinbau nach Aufarbeitung vorbereitet.

 

Bei der Bremsrevision an der MECL-Donnerbüchse wurde das gute Wetter genutzt und die Bremsteile im Freien gereinigt und bis zum Wiedereinbau zwischengelagert.  Zudem wurde nach der Ultraschallprüfung der Radsätze und der Magnetpulverprüfung des Zughakens an dem Wagen der Museumseisenbahn Losheim (MECL) der Zughaken wieder eingebaut. Eingetroffen ist die (andernorts) frisch lackierte Losheimer V60 zusammen mit einem Packwagen des Vereins.   

Die MECL-V60 steht noch einige Tage im Bw Crailsheim. Vor der Rückfahrt nach Losheim erfolgen in Crailsheim noch die Abnahme der Bremsrevision (so genannte Fahrwerks-HU) an der Donnerbüchse und eine Frist-Verlängerung am MECL-Packwagen.

 

In Vorbereitung auf den Tag der offenen Tür im Mai wurde auf dem Gelände ausgeräumt und der Schrottcontainer mit Kleinschrott befüllt.

 

Auch an der 44 1378 ging es ein Stück weiter. Die Arbeiten werden jetzt  - durch personelle Verstärkung - wieder an Fahrt aufnehmen.

 

 

Und dann wurden anlässlich des 1. 4. noch Farbexperimente an der "Elise" vorgenommen (siehe Foto unten links).

 

 

Weniger schön dann noch dies (Original-Meldung der Polizei):

Crailsheim: Sachbeschädigung an historischen Zugwaggons

Am 02.04.17 gegen 19:00 Uhr haben zunächst unbekannte Randalierer auf den Bahnanlagen der Deutschen Bahn drei Zugwaggons des Vereins " DBK Historische Bahn e.V." beschädigt, indem sie die Scheiben mit Steinen eingeworfen haben. Bei der Fahndung konnten drei Jugendliche tatverdächtige festgestellt werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Es entstand  Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro. 

 

Hier noch einige Bilder des Tages:

25. März 2017

 

Eine kurze Tour mit dem Fotoapparat durch Crailsheim:

 

Auf den drei oberen Bildern ist der Mitteleinstiegs-Steuerwagen mit Gepäckabteil DPw4ymg 99 164 Köln zu sehen. Bei der Aufarbeitung müssen Teile des Bodens entfernt und erneuert werden. Auch sind Teile der Verblechung zu erneuern. Nach Abschluss der Aufarbeitung wird der Wagen auf der Schwäbischen Waldbahn eingesetzt.

 

 

Auch an der 44 1378 gehen die Arbeiten weiter, wobei in den vergangenen Tagen und Wochen die Überarbeitung des Angebotes aus Meiningen (Einbau der Mitte)  sehr viel Zeit beanspruchte.

 

 

Unten ist die 110 292 zu sehen, eine Leihgabe des Verkehrsmuseums Nürnberg. Hinter der Lok hängt der Post 4 mg 6276 Ffm p des Bahnpostmuseums Losheim. Dieser erhält in Crailsheim in den nächsten Wochen eine Fahrwerkshauptuntersuchung. Das Bild darunter zeigt eine "Donnerbüchse" des MECL Museumseisenbahnclubs Losheim, der in Crailsheim eine Fahrwerks-HU erhält. Darunter noch ein Güterwagen eines Bauzugunternehmens zu sehen, der in Crailsheim eine Revision erhielt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. März 2017

 

Im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" standen an diesem Wochenende Filme auch längst vergangenen Tagen auf dem Programm. Links dazu der Bericht im Hohenloher Tagblatt.

 

 

4. März 2017

 

Die Dampfeisenbahn aus dem Blickwinkel des Eisenbahnfans der 1970er-Jahre gab es beim Vortrag. Es war die zweite  Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim" des Fördervereins Bw Crailsheim e.V. und der Bahnbetriebswerk Crailsheim AG.

 

Der Textausriss stammt aus dem "Hohenloher Tagblatt"  vom 6. März 2017.

 

Mit dem  Foto der 44 1378 unten (gehörte nicht zum Zeitungartikel), soll auf eines der Hauptprojekte in Crailsheim hingewiesen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Jan. 2017

 

Im Rahmen von 150 Jahre Eisenbahn in Crailsheim stand die erste Führung auf dem Programm. Das Hohenloher Tagblatt berichtet darüber am Montag, 20. Januar, auf seiner ersten Lokalseite.

 

Auf dem Foto ist auch zu sehen, wie währenddessen am Kolben des Mitteltriebwerkes gearbeitet wird.

 

 

21. Januar 2016

 

Der Frost lässt nicht nach. Bis zu minus 16 Grad hatte es in der Nacht zum Samstag. In der leicht beheizten Werkstatt ging es noch - die Bilder: weitere Aufarbeitung der Gruppenventile und von Brems-Bauteilen von Güterwagen.

 

 

 

 

In der Halle war es dafür richtig kalt. Dort wurden die defekten bzw. leicht beschädigten Kühler des Triebwagens ausgebaut. Sie müssen durch neue Bauteile ersetzt werden. Die Schadaufnahme an dem Triebwagen geht weiter.

Oben:  Blick aus dem Triebwagen und unter dem Triebwagen. Unten: Das bearbeitete Gruppenventil und der Maßzetel für die anzufertigenden Buchsen.
Oben: Blick aus dem Triebwagen und unter dem Triebwagen. Unten: Das bearbeitete Gruppenventil und der Maßzetel für die anzufertigenden Buchsen.

 

 

14. Januar 2017

 

Reichlich Schnee auf den Anfahrtswegen und die Kälte vor Ort bremsten etwas den Elan in Crailsheim. Am Triebwagen „Ex Ulmer Spaß“ fand eine Bestandsaufnahme der fehlenden Teile sowie den Zustandes des Triebwagens statt.

 

Bei der 44 1378 ging es bei den Gruppenventilen weiter. Die gebaute Vorrichtung stellte die Zentrierung des Werkzeuges sicherstellt und so konnte eine saubere Oberfläche für die Aufnahme der einzelnen Buchsen geschaffen werden (siehe die Bilder unten). Abschließend entstand noch ein Maßzettel zu den anzufertigenden Buchsen.

Was Auffällt: Es sind sieben Abgänge an den Gruppenventilen aber nur fünf Buchsen vorgesehen. Dies zeigt, dass die Lok einst ein „Öler war“. Zwei Abgangsleitungen dienten der Ölfeuerung, z. B. um das Bunkerlöl im Tender aufzuwärmen bzw. im Rahmen der Verbrennung des Öls in der Feuerbüchse.

 

 

 

8. Januar 2017

 

Auf der Modellbahnbörse der Miniaturdampfbahn Hohenlohe (MDBH) zeigte der Vereine auch seine Projekte,  z:B. das 5 Zoll Modell der die 62 015 - mehr zur MOBA 2017.

Im Hangar in Crailsheim waren auch die DBK Historische Bahne e.V. die Bw Crailsheim AG und der Förderveein Bw Crailsheim war auch mit einem Infostand dabei. 

 

Unten noch Bilder zu den Dampfzugfahrten zwischen Hessental und Öhringen. 

Von links oben: Beseitigung von Schutz und Ablagerungen. Einpassen der neue Aufnahmebuchse. Die Ventilspindeln und Ventilkegel.  Die Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorn auf dem Gruppenventil.
Von links oben: Beseitigung von Schutz und Ablagerungen. Einpassen der neue Aufnahmebuchse. Die Ventilspindeln und Ventilkegel. Die Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorn auf dem Gruppenventil.

 

7. Januar 2017

 

Die Vorbereitungen für die Aufarbeitung der Gruppenventile der 44 1378 gingen weiter. Es galt eine Vorrichtung zu bauen, die eine Zentrierung des Werkzeuges sicherstellt, mit dem eine saubere Oberfläche für die Aufnahme der Buchse geschaffen werden kann – zur Erinnerung: Wegen den unterschiedlichen Ausführungen der angeschweißten Bauteile kann das Bauteil nicht „plan“ auf dem Maschinentisch aufgelegt werden, was Grundvoraussetzung für die Bearbeitung der Oberflächen in dem Gruppenventil ist. Mittels der dafür gebauten Aufnahmebuchse und des Aufnahmedorns ist es nun Möglich, dass die Fräsmaschine entsprechend die Maße und die Senkrechte in dem Bauteil aufnehmen kann. Durch höheren zeitlichen den Aufwand für den Einbau der neuen Büchsen wurde auf einen Neubau der Ventilspindeln verzichtet. Die Oberfläche der Ventilkegel – Gegenstück der neu einzubauenden Buchsen – sind auch bereits von Schmutz und Ablagerungen befreit.

 

Parallel wurden an den beiden Bn, dem ABn (alles Silberlinge) und dem Byl(Mitteleinstiegswagen), die bei der Fahrt nach Tauberbischhofsheim zum Einsatz kamen eine Reihe von Reparaturen ausgeführt. Die Wagengarnitur sollte nach dem Einsatz bei der Fahrt am 8. Januar nach Öhringen wieder nach Schorndorf zurück.

Zudem wurden Wartungsarbeiten an der 64 419 ausgeführt.

 

 

6. Januar 2017

 

Bei minus 17 Grad begannen die Fahrten an Dreikönig zwischen Crailsheim und Tauberbischofsheim. Entsprechend gab es das eine andere Problem. Die Folge war eine Verspätung. Dazu kam, dass es in Lauda brannte. Aus dem Drehgestell eines Bn-Wagens (modernisierte Silberling) kam Rauch, so dass die Feuerwehr eingreifen musste. Der liegengebliebene Zug blockierte aber einen Bahnsteig, so dass der Betriebsablauf ins Stocken kam.

 

Die daraus resultierenden Verspätungen konnten allerdings bald dadurch aufgeholt werden, weil in Tauberbischofsheim und in Weikersheim auf das Umsetzen der 64 419 verzichtet wurde. So fuhr die 212 084 in Richtung Weikersheim an der Spitze, was aber die Fahrgäste im Zug nicht störte.

 

 

Gegen Mittag steig die Temperatur auf 6 Grad unter Null. Im Zug hatte die Dampfheizung dann auch die letzte Kälte vertrieben. Dennoch dürfte dieser Fahrtag im Taubertal  einer der eisigsten in der doch langen DBK-Geschichte gewesen sein. 

 

 

Eine Buchse aus dem Gruppenventil der 44 1378.
Eine Buchse aus dem Gruppenventil der 44 1378.

5. Januar 2017

 

In ersten Tagen des neuen Jahres wurde an verschiedenen Baustellen im Crailsheim gearbeitet.

Bei der 44 1378 machen die beiden Gruppenventile mehr zu schaffen als erwartet. Letztmals dürften die beiden Teile, mit denen die Dampfzuleitungen zu verschiedenen „Aggregaten“ am Kessel der 44 1378  - z. B. Lichtmaschine oder Pumpen - geöffnet und verschlossen werden, wohl vor rund 40 Jahren gründlich aufgearbeitet worden sein. Ursprünglich bestanden die Gruppenventile  aus einem Grußgehäuse. Die beiden Teile an der 44 1378 sind aber Schweißkonstruktionen der Zeit der DDR-Reichsbahn. Sorge bereitete zunächst die Frage, wie das Gehäuse passgenau ausgebohrt werden kann, obwohl das Bauteil nicht „plan“  auf der Fräsmaschine aufgelegt werden konnte - wegen den unterschiedlichen Ausführungen der angeschweißten Bauteile wackelte das gesamte Bauteil. Doch auch hierfür konnte eine Lösung gefunden werden.  Alle Buchsen sind  nun entfernt. Zunächst bestand der Plan, das gesamte Bauteil zu erwärmen und die Buchse dann mit Schnee so abzukühlen (was diese schrumpfen lasst) und dann abzuziehen. Doch schnell zeigte, dass die Buchsen nur noch in der Altmetallsammlung einen Platz haben. Auch die vorbereiteten Schneebälle wurde nicht mehr benötig.

Nach der Bearbeitung des Gehäuses auf der Fräsmaschine in der kommenden Woche  werden die neu angefertigten Buchsen eingepasst. Nach der Anpassung der anderen Anbauteile sollen die Gruppenventile noch im Januar wieder an der Lok angebaut werden. Nächste Schritt ist der Vorwärmer. Eine Prüfung mit Druckluft ergab, dass die Rohre nicht mehr dicht sind – d. h. einen Frostschaden aufweisen. Für die Reparatur wird der Vorwärmer dann mit dem Kran von der Lok angehoben. Zudem wird gespannt auf das Angebot des Dampflokwerks Meiningen gewartet, bei dem es um den Wiedereinbau des mittleren Triebwerks geht. Davon hängen entscheidend ab, ob bzw. bis wann die 44 1378 wieder über den Schienenstrang dampfen kann.

 

 

Am Ayl-Mitteleinstiegswagen wurde die Bremsanlage der Drehgestelle wieder zusammengebaut.  Noch in den späten Abendstunden des 5. Januar konnte so der Wagen wieder auf seine eigenen Räder gestellt werden. Abgeschlossen ist damit die Bremsrevision allerdings noch nicht ganz.

 

Ein Bild mit Symbolcharakter für 2017:

Spatenstich mit (von links) Dr. Friedrich Bullinger (Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium), Heribert Rech (Innen- und Verkehrsminister der Landes Bade-Württemberg), Helmut W. Rüeck (CDU-Landtagsabgeordneter aus Crailsheim und später Stellvertretender Fraktionsvorsitzender) sowie Andreas Raab (Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim) im Frühjahr 2006.

 

2017 wollen wir in Crailsheim weiter anpacken. Wir freuen uns über jeden Mitarbeiter, Förderer und Unterstützer. Wir drehen am ganz großen Rad.