Tagebuch 2019

Letzte Aktualisierung dieser Seite:  17. März  2019

16.3.2019

Beim Reisezugwagen Bm 22-90 639 des DB Museums wird derzeit auf die Radsätze aus dem AW gewartet.  Dann kann die Bremsrevision fortgesetzt und abgeschlossen werden.

 

Vor der Halle stehen ein Wagen von Flix-Bus und ein B4y der DBK. Dort wurden die Anschriften angebracht. 

9. März 2019

Das DB Museum holte mit der 140 423-5 ihren ABn-Silberling ab,. der in Crailsheim einer Bremsrevision unterzogen wurde.

  2. März 2019

 

Es ist geschafft: Das alte Schiebetor ist raus, das neue Tor ist drin.

 

Die beiden Bilder links oben zeigen den alten Zustand mit dem Schiebetor, wie er sich auch noch am Samstag Vormittag präsentierte. Zunächst wurden an den alten Toren jeweils drei Ösen eingeschraubt. Stabile Seile, die am Stapler  befestigt wurden, sorgten für die nötige Sicherheit, als die beiden Torflügel langsam abgelassen wurden. Die beiden Tore wurden zerlegt, die noch brauchbaren Platten  zugesägt und anschließend in die beiden neuen Torflügel eingebaut.

 

Am Ende des Tages kam die Kehrmaschine zum Einsatz und der freie Platz unter Dach wurde genutzt um die Comet wieder in die Halle stellen zu können. 

Zum Abschluss des Tages gab es noch ein Gruppenbild der "Torbauer", "Reinigungskräfte" und "Comet-Rangierer". Und außen ans Tor wurde dann noch wieder eine Sh2-Tafel angeschraubt.

Zwar ging es an diesem Tag nicht wie erhofft an der 44 1378 weiter, dennoch machte der nicht alltägliche Einsatz allen Beteiligten viel Freude, zumal sich das Tagwerk der Mitarbeiter sehen lassen kann.   

 

Noch ist das Tor nicht ganz fertig. Die neue Verriegelungstechnik am Tor muss noch hergestellt und dann auch eingebaut werden. Erst dann erfolgen der letzte Farbanstrich und der Einbau der neuen Bretter, die dann die wiederverwendeten Platten ersetzen werden.

 

Dazu wurde an diesem Tag noch an dem Reisezugwagen Bm 22-90 639 die Bremsrevision nahezu abgeschlossen und an einem weiteren Reisezugwagen des DB Museums die Beschriftung angebracht.

 

"Wieder-Entdeckt" wurde bei diesem Arbeitseinsatz auch ein lange nicht mehr beachtetes  Datum im Betonboden direkt an der Toreinfahrt. Es stammt vom Juli 2010. Damals erhielt der Boden im Bereich vom Gleis 51 einen neuen Betonglattstrich. In dieser Zeit  wurde auch das Schiebetor eingebaut - als vorübergehendes Provisorium. Im September 2010 rollte dann auch die 01 1104 auf ihren neuen Standplatz - ehe die Lok dann zur weiteren Aufarbeitung im Juli 2015 nach Krefeld rollte.

 

An diese Zeit mögen diese Bilder erinnern.

Oben der "roll-in" der 01 1104 an einem regnerischen Tag im September 2010. Beim Bild links oben bei kann man auch noch das damals noch neue Schiebetor  (links am Bildrand) erkennen. 

 

Das Bild in der Mitte zeigt die 52 8077  auf Gleis 50. Der Verein DBK Historische Bahn hatte sich entschlossen, an dieser Lok eine Hauptuntersuchung auszuführen - auch für den Einsatz auf der Schwäbischen Waldbahn von Schorndorf nach Welzheim. Die HU musste später aber abgebrochen werden,  weil bedingt durch verschiedene Ereignisse keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen, um die Radsätze anderen zulassen. Und so harrt die Lok noch heute der Dinge.

 

Unten das Bild vom Juli 2015, als die 01 1104 für ein Abschiedsbild auf die Drehscheibe vor dem Wasserturm rollte.

 

 

23. Februar 2019

 

An den beiden Drehgestellen des Reisezugwagens Bm 235 mit der Nummer 90 489 vom Museum der DB AG wurde am Samstag fleißig weiter gearbeitet. 

 

Um in einer Woche das als Schiebetor am Gleis 51 ausbauen zu können, wurde jetzt in der Halle etwas Platz geschaffen. Nächste Woche soll es dann soweit sein - wenn es nicht wieder zu viele Krankheitsfälle gibt.

 

Diesmal waren die komplette Dampfloktruppe und andere Mitstreiter betroffen.

 

Kalt war es am Samstag. Am Himmel stand zwar die Sonne, aber der eiskalte Ostwind sorgte dafür, dass man die Fester besonders gut geschlossen hielt.  

 

 

 

16. Februar 2019

 

An drei Stellen wurde am Samstag gearbeitet. An den Drehgestellen des Bm 235 mit der Nummer 90 489 wurden im Rahmen der Revision die weitere Teile abgebaut.

Um den neuen Schließmechanismus für das Tor am Gleis 51 bauen zu können, wurde an den anderen Toren Maß genommen. Zudem erhielten Bauteile für ein Güterwagenfahrwerk neue Buchsen eingepresst.  

 

 

 

9. Februar 2019

 

Das neue Tor im Gleis 51 ist drin. Im oberen Teil ist die Kunststoffverglasung bereits eingebaut, unten fehlt die Füllung aus Holz noch - nach dem Foto wurde auch gleich die Sh2-Tafel "eine Reihe" nach vorne gehängt.

 

Bis das Tor fertiggestellt ist, stehen aber noch weitere Arbeiten an, so muss die Verriegelungstechnik teilweise noch gebaut und dann alle Teile dazu eingebaut werden. Auch fehlt noch der Anstrich mit schwarzer Farbe. Das dahinterliegende provisorische Schiebetor wird dann wieder ausgebaut. 

 

Das neue Tor ist ein Nachbau des Tores an dieser Stelle, das aus der frühen DB-Zeit stammte. In  württembergischer Zeit war hier ursprünglich ein massives Holztor mit vielen Verzierungen eingebaut.  Wann dieses erste Tor ausgebaut wurde, ist unklar. 

Die beiden Fotos rechts zeigen die beiden Torflügel und den Rahmen noch in der Halle der Stahlbaufirma. Für den Einbau mussten mildere Temperaturen abgewartet werden, da die Haltebolzen im Mauerwerk verklebt wurden. Der Kleber kann bei Minus-Temperaturen nicht  verarbeitet werden. Der Einbau des Tores erfolgte durch eine Fachfirma.

 

In einem nächsten Schritt ist der  Einbau eines Tores zwischen den Gleisen 50 und 51 geplant. Das Tor wurde nach dem Krieg zugemauert, dass Gleis davor lag wohl bis noch ca. 1980. Fotos zeigen, dass auf diesem Gleis zeitweise die 64 419 und die 64 289 (heute EFZ) abgestellt waren.

Der Wieder-Einbau von Schienen (vor und in der Halle) ist hier allerdings nicht vorgesehen, vielmehr soll das Tor als Zufahrt von Straßenfahrzeugen in die Halle dienen. Wann in diesem Jahr die Stahlbaufirma diesen Auftrag ausfühlen kann, steht angesichts deren übervollen Auftagsbücher noch nicht fest.

 

 

2. Februar 2019

 

Ausflug statt Arbeiten: Im HDS-Sonderzug ging es von Stuttgart über Schorndorf und Crailsheim nach Schweinfurt. Dort ging die E-Lok vom Zug - die Bügelfalten 110 war leider ausgefallen.

Die 50 3501 brachte den Zug dann über Oberhof nach Arnstadt.

 

27. Januar 2019

Am Bm 235 des Deutsche Bahn Museums wurden die letzten noch fehlenden Teile der Bremse eingebaut. Diese mussten zwischenzeitlich mit neuen Buchsen versehen werden bevor man sie wieder einbauen konnte. Gleichzeitig wurden die letzten Einstiegssanierungsarbeiten abgeschlossen. Der Wagen ist nun bis auf den Einbau der neu bescheibten Radsätze fertig und wird nun aus der Halle heraus rangiert, und wartet auf Hilfsdrehgestellen auf die Fertigstellung seiner Radsätze im Ausbesserungswerk.

In der Zwischenzeit soll an einem weiteren Bm 235 der DB gearbeitet werden.

 

Weil die Herstellung neuer Buchsen einige Zeit in Anspruch nahm, ging an 44 1378 nicht so viel voran.  Die in der Woche zuvor begonnenen Arbeiten an den festsitzenden Aschkastenklappen konnten aber dennoch abgeschlossen werden, so dass diese nach rund zwei Jahrzehnten jetzt wieder gangbar sind. Die Betätigung des Handhebels zeigte, wie leichtgängig die Klappen nun wieder laufen.

 

 

 19. Januar 2019

 

Am vergangenen Freitag und Samstag wurden die Bremszangen des Bm 235 des DB Museums aufgearbeitet und zum Wiedereinbau vorbereitet. Dieses Unterfangen hat teilweise Werkzeug der schweren Ausführung erfordert, da die Korrosion weit fortgeschritten war. Die Luftabsperrhähne und die Bremsschlauchkupplungen wurden getauscht.

 

 

 

 

 

 

Die Sanierung der Einstiege konnte weitestgehend abgeschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den AB4yse (Gruppe E30-Wagen) wurde endlich das Glas für die fehlenden Fenster geliefert, es konnte sogleich in die Rahmen eingebaut werden.

 

 

Zudem wurde der Stapler repariert. Die Undichtigkeiten im Kraftstoffsystem wurden beseitigt. Der Motor saugte wegen dieser Undichtigkeiten mit dem Diesel immer auch etwas Luft an. 

 

 

 

Dann ging es auch an der 44 1378 wieder etwas weiter. Zwei festsitzenden Wellen des Aschkastens wurden ausgebaut, gereinigt und erfolgreich gangbar gemacht. Wegen der ausgebauten Bremse war diese sonst eher beschwerlich zu erreichende Stelle gut erreichbar. Nächste Woche geht es dann an der Bremse weiter. Die ausgebauten Wellen werden grundiert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Januar 2019

 

Die Arbeiten an den Drehgestellen des Bm235 des DB-Museums wurden fortgesetzt. Die verschiedenen Bauteile der Bremse wurden ausgebaut.

 

5.1.2019

Der ABn des DB Museums aus Koblenz konnte von den Ehrenamtlichen des DBK - bis auf das Anbringen der Beschriftung und dem Austausch von Magnetventilen (beides muss noch geliefert werden)  - fertig gestellt werden und hat die Werkstatthalle bereits wieder verlassen.

Aktuell befindet sich ein Schnellzugwagen des Museums des Deutschen Bahn  (Bm 235 - der Modernisierungs-Prototyp einer nie durchgeführten Modernisierungskampagne der aus dem IC'79 stammenden Bm235 - Wagen) abgehoben in der Halle. Die Mitarbeiter der DBK Historischen Bahn e.V. sorgen dafür, dass der Wagen vier aufgearbeitete Radsätze, eine Bremsrevision sowie eine Korrosionssanierung des Wagenkastens erhält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.1.2019

Zum Bild rechts: Das vergangene Jahr begann gut, da wurde die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG mit dem nur alle vier Jahre vergebenen Heimatpreis der Sparkassenstiftung ausgezeichnet.