Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.03.2018

Der Verkauf von Aktien bleibt weiterhin ausgesetzt.

 

 

Derzeit stehen alle Planungen für die Zukunft des Bw Crailsheim auf dem Prüfstand.

Durch diese Unklarheiten wurden die Sanierungsarbeiten an der Lokhalle eingestellt. Neben dem Einbau des Tores an Gleis 51 und dem sich schon länger hinziehenden Einbau der Uhren auf dem Gelände werden nur noch dringend notwendige  Reparaturen ausgeführt.

Fest steht bereits: Nicht mehr zur Ausführung kommt der Einbau der Gartenbau durch die Miniaturdampfbahn Hohenlohe e.V. Der Verein hält nicht mehr an dieser Zielsetzung fest.

 

Die unklare weitere Zielsetzung ist auch der Grund für eine Aussetzung des Aktienverkaufs. Da Interessenten Klarheit darüber haben müssen, wie das Projekt aussieht, in das sie investieren.

 

 

Bahnbetriebswerk Crailsheim AG

Die Bahnbetriebswerk Crailsheim Aktiengesellschaft ist Eigentümer einer Reihe beweglicher und unbeweglicher Sachen - wie es im Fach-Chinesisch heißt. Praktisch bedeutet das:
Die Bw Crailsheim AG hat

das Gelände,

die Gleisanlagen sowie

die Gebäude

in Crailsheim von der Deutschen Bahn AG erworben und somit somit der Eigentümer der Anlage.

 

Die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG vermietet/verpachtet das Gelände, die Gebäude und die Gleisanlagen gegen Zahlung einer Miete bzw. Pacht an Interessenten.

 

Beauftragtes Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen und Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen ist die GfE Gesellschaft für Eisenbahnbetrieb mbH. Mieter von Flächen und Gleisanlagen sind die DBK Historische Bahn e.V., die die GfE Gesellschaft für Eisenbahnbetrieb mbH und Miniaturdampfbahn Hohenlohe e.V. Ein weiterer Mieter ist der Verein Faszination Dampf. e.V. aus Erlangen ( Stand 1.5.2019).

 

 

Das Formele: Die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG ist beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB724183 ins Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 3. September 2009 mit einem Stammkapital von 109.100,- Euro gegründet (mittlerweile fand eine erste Kapitalerhöhung statt).

 

Die Gründer

DBK Historische Bahn e.V.

 

Förderverein Bw Crailsheim e.V.

 

GfE Gesellschaft für Eisenbahnbetrieb mbH (EVU der DBK)
Inhaber sind die DBK Historische Bahn e.V. und der Förderverein Bw Crailsheim e.V.


Modelleisenbahnclub Crailsheim e.V. (mittlerweile ausgeschieden)

 

Miniaturdampfbahn Hohenlohe e.V.

 

 

Dazu kommt größere Zahl von Einzelaktionären. 

Die Aufnahme der Eisenbahnstiftung Jochim Schmidt (gemeinnützige Treuhandstiftung)

wurde beschlossen, aber noch nicht umgesetzt. 

 

 

 

 

 

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Januar 2013  wurde das Stammkapital der Gesellschaft erhöht. Aus dieser Kapitalerhöhung gehen nun erstmals Aktien in den freien Verkauf als

vinkulierte Namensaktie.

Das bedeutet: Die gedruckte Aktienurkunde trägt den eingedruckten Namen des Inhabers. Auf dessen Namen werden die Aktien zudem im Aktienregister des Unternehmens geführt. Ein Weiterverkauf der Aktien ist möglich, allerdings nur mit Zustimmung der Gesellschaft.

 

Ein weiterer Punkt: Da die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG von der Körperschaftssteuer befreit ist ( d. h. als gemeinnützig anerkannt ist), darf aus dem erwirtschafteten Jahresüberschuss

grundsätzlich keine Dividende

an die Aktionäre ausgeschützt werden.

 

Der Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende aus dem Jahresüberschuss (was zumindest mittelfristig eher von theoretische Natur ist) und der Verkauf über das so genannte Private Placement (und nicht über die Börse) sind die beiden wesentlichen Unterschiede zu großen Aktiengesellschaften wie Daimler-Benz, BASF, BMW oder Lufthansa.

 

Die Bahnbetriebswerk Crailsheim AG verfügt über eine ehrenamtlich tätige Unternehmensleitung, die aus den Mitgliedern des Vorstandes und Prokuristen gebildet wird. Vorstände und Prokuristen werden durch den sechsköpfigen Aufsichtsrat berufen. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Aufsichtsrats werden von der Hauptversammlung der Bahnbetriebswerk Crailsheim  Aktiengesellschaft auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

Aufsichtsrat und Vorstand laden zu der Hauptversammlung ein, die bis spätestens zum 31. August eines Jahres stattfinden muss. Der Hauptversammlung wird der geprüfte Jahresabschluss vorgelegt und sie befindet über die Entlastung des Aufsichtsrates und des Vorstandes.