letzte Aktualisierung: 12.12.2022

Neu erschienen beim

Förderverein: Crailsheim und die Baureihe 23.

Jetzt Online hier und in verschieden Geschäften rund um Crailsheim erhältlich.

 

Neu  erschienen:

Crailsheim und die Lokomotiven der Baureihe 23

Band 1

 

Mit keiner anderen Dampflok-Baureihe wird Crailsheim und sein Bahnbetriebswerk so sehr in Verbindung gebracht wie mit der Baureihe 23. "Crailsheim und die Lokomotiven der Baureihe 23“ soll kein allumfassendes Baureihen-Buch mit der ausführlichen Beleuchtung vieler technischen Details der Konstruktion sein. Vielmehr geht es um die Erinnerungen, die die Crailsheimer Lokführer und Heizer mit den 23ern verbinden. Die Lokpersonale sollen hier zu Wort kommen. Dazu bebildert mit vielen Fotos aus der Region, die nicht nur die Lokomotiven, sondern auch die Menschen auf und neben den Maschinen zeigen. „Unvergessen“ ist somit eine Hommage an die Menschen auf der 23er und so natürlich auch eine Erinnerung an die etwa 105 Jahre währende Dampflokzeit in Crailsheim – allerdings auch an ihr Ende vor rund 40 Jahren, als die Verschrottung von Dampflokomotiven zum willkommenen Arbeits-beschaffungsprogramm für die nicht mehrbenötigten Lokschlosser des Bahnbetriebswerks Crailsheim wurde.

 

104 Seiten; 158 Fotos und 4 Bildtafeln, 

19,50 Euro. 

ISBN 978-3-946468-00-3 

beim

Hohenloher Tagblatt (HT-Shop) in Crailsheim

Haller Tagblatt (HT-Shop) in Schwäbisch Hall 

Rundschau (Rundschau-Shop) in Gaildorf

oder

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(zuzüglich Kosten für Porto und Versand):

Inland: 3,50 Euro als Brief, als 7,85 Euro Einwurfeinschreiben

EU: 6,00 Euro als Brief, als 9,50 Euro als Einwurfeinschreiben

 

 

BR 23 jetzt neu


44 1378 letztmals in einer sehr kleinen Auflage

 

 

 

1942 - 2017

75 Jahre 44 1378

 

Der Versailler Vertrag 1919, das preußische Beharren auf überholten technischen Konstruktionsprinzipen, die sowjetischen Reparationszüge und die iranische Revolution des Ayatollah Khomeini –  was mag dies mit der 44 1378 zu tun haben? Jedes einzelne dieser Ereignisse trug dazu bei, dass die Lokomotive auch 75 Jahre nach ihrer Auslieferung durch die Firma Krupp noch erhalten ist.

Die Planungen  für die Lokomotiven der Baureihe 44 begannen im Jahr 1921. Die neuen Güterzuglokomotiven sollten die Lücken schließen, die der Erste Weltkrieg und die Reparationen an die Siegermächte in den Lokomotivpark der aus den Länderbahnen hervorgegangenen Deutschen Reichsbahn gerissen hatten. Vielerlei Gründe und preußisches Sendungsbewusstsein sorgten dafür, dass der Serienbau erst im Jahr 1937 beginnen konnte. Und als die 44 1378 am 21. Oktober 1942 die Werkhallen von Krupp verließ, herrschte bereits wieder Krieg – was schon beim Bau der Lok seine Auswirkungen hatte: Die 44 1378 ÜK war eine Übergangskriegslok. Ein Erkennungsmerkmal ist das fehlende zweite Führerhausfenster.

Die 44 1378 wurde in den Folgejahren ein Spiegelbild der Geschichte: Nach einem Kurzbesuch in Crailsheim lag ihr erster Einsatzort in der Ostmark, wie Österreich in der Zeit von Hitlerdeutschland genannt wurde. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Württemberg ging es nach Thüringen, um im Bereich der sowjetischen Besatzungszone das Kriegsende zu erleben - offensichtlich in einem guten Zustand, den in den folgenden Jahren schleppte die 44 1378 im Auftrag der sowjetischen Militäradministration Güterzüge mit Reparationsgüter gen Osten. Dann stand sie in Diensten der Deutschen Reichsbahn der Deutschen Demokratischen Republik. Umgebaut auf Ölfeuerung bildeten Lokomotiven der Baureihe 44 das Rückgrat des schweren Güterverkehrs in der DDR. Die Lok hatte nun die Nummer 44 0378-8 erhalten. Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) plante mit den ölgefeuerten Lokomotiven das Dampfzeitalter zu beenden. Die islamische Revolution des Ayatollah Khomeini im Iran im Jahr 1979 durchkreuzte aber die Pläne der SED: Steigende Ölpreise und eine steigende Verschuldung gegenüber dem „Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet“, wie der Westen bezeichnet wurde, zwangen die DDR, die verbliebenen Lokomotiven der Reihe 44 Öl wieder auf Kohlefeuerung umzubauen. Das brachte einen neuen Namen mit sich: 44 1378-7. Als Heizlokomotive in Nordhausen im Harz erlebte die 44 1378 den Fall der Berliner Mauer. Auf den Tag drei Jahre später schied die Lok am 9. November 1992 aus dem Betriebsdienst aus:  als vorletzte Lokomotive der Baureihe 44 in wiedervereinigten Deutschland – mittlerweile unter der neuen Nummer 044 378-8, den sie Lok von der Deutschen Bahn AG erhielt. Über verschiedene Stationen führte der Weg nach Crailsheim. Dort hatte die 44 1378, wie die Lokomotive nun wieder heißt, bereits vor 75 Jahren schon einmal kurz vorbei geschaut hat. So schließt sich der Kreis!

Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Baureihe 44 im Allgemeinen und der 44 1378 im Besonderen – von den ersten Überlegungen zu der Baureihe im Jahr 1921 bei der gerade erst aus den Länderbahnen entstandenen Deutschen Reichsbahn bis zum Ausscheiden aus dem Betriebsbestand bei der Deutschen Bahn AG im Jahre 1992.  

 

64 Seiten; 18,50 Euro. 
49 Fotos, davon 20 in sw

ISBN 978-3-946468-01-0 

erhältlich beim Hohenloher Tagblatt (HT-Shop) in Crailsheim

oder

online über Kontakt (zuzüglich Kosten für Porto und Versand):

Inland: 3,50 Euro als Brief, als 7,85 Euro Einwurfeinschreiben

EU: 6,00 Euro als Brief, 9,50 Euro als Einwurfeinschreiben

 

Nach Abverkauf der letzten Exemplare von "44 1378" und weiter vorliegender Anfragen wurde jetzt (12.12.2022) nochmals eine sehr kleine Auflage in Auftrag gegeben. Wegen der gegenüber der letzten Drucklegung (2017) deutlich gestiegenen Beschaffungskosten und bedingt durch höheren Kosten bei einer kleinen Auflage bleibt eine Anpassung des Verkaufspreises leider unumgänglich.

Eine weitere Neuauflage ist nicht mehr vorgesehen. Stattdessen ist für das Jahr 2023/24 ein Buch zum Thema Baureihe 44 geplant.